Mittwoch, 7. Oktober 2009

Blick auf Busen wird in der Schweiz teuer

'Seine begehrlichen Blicke auf den Busen einer Angestellten kommen den Leiter einer McDonald's Filiale teuer zu stehen: Er muss der Angestarrten 1500 Franken wegen sexueller Belästigung zahlen ... Während des kurzen Gesprächs starrte er die ganze Zeit auf den Busen seiner Angestellten. Etwas später rief er sie von seinem Büro aus zu sich. Als sie in der Tür stand, fragte er, wo sie das T-Shirt gekauft habe und glotzte weiter ungeniert direkt auf ihre Brüste ...' (Blick/Schweiz)

Ist diesen Untieren von Männern das schändliche Betrachten weiblicher Brüste denn niemals auszutreiben? Können die nicht endlich einmal auf innere Werte schauen? Das völlig perverse Verhalten eines Mannes, der in geradezu widernatürlich sexistischer Weise den Busen einer Frau nicht nur betrachtet, sondern sogar 'anstarrt', kann nicht genug angeprangert werden. Völlig korrekt und in aller gebotenen Klarheit hat das Gericht festgestellt, dass 'sein starrer Blick auf den Busen sexuell motiviert gewesen sei'.
Leider gebrach es am Mut, endlich ein deutliches Zeichen zu setzen, eine Grenzlinie zu ziehen und eine langjährige Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung zu verhängen. Wie muß sich das Opfer jetzt fühlen? Wie Freiwild für gierige Männerblicke, benutzt, entehrt, zu einem Objekt herabgewürdigt.
Und der Täter wird hämisch grinsend weiterhin glotzen. Begehrlich, starrend, ungeniert und direkt. Womöglich sogar sexuell motiviert.

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