Dienstag, 22. September 2009

Erste Aufsichtsratschefin eines DAX-Konzerns

'Zum ersten Mal hat der Aufsichtsrat eines DAX-Konzerns eine Frau an seine Spitze berufen. Beim Konsumgüterkonzern Henkel übernahm Simone Bagel-Trah, die Ur-Ur-Enkelin des Firmengründers Fritz Henkel, den Vorsitz des Kontrollgremiums. Der Verband deutscher Unternehmerinnen lobte die Wahl als "positives Signal, das längst überfällig war". Im Berliner "Tagesspiegel" wertete auch Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen den Aufstieg Bagel-Trahs als "wichtiges Signal für die Wirtschaft"... (tagesschau)

Wofür soll es ein 'positives' und gar 'wichtiges' Signal sein, wenn eine Verwandte mit Doppelnamen an die Spitze eines Familienkonzerns rückt? Sollen alle Unternehmen jetzt ihre Urenkelinnen wegen Verwandtschaft und wegen Frauseins an die Firmenspitze stellen?
Wir wollen für die Firma Henkel hoffen, dass sie mit ihrer Frau ganz oben mehr Glück hat als die KfW mit Frau Mätthaus-Maier oder die HRE mit Frau von Oesterreich. Wäre schade um Henkel.

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