Donnerstag, 17. September 2009

'Der Erfolg ist weiblich'

Wie klein, mies und nutzlos müssen Frauen sich fühlen, wenn sie nach dem Sieg in der Fußball-Europameisterschaft ausgerechnet auf ihrem Geschlecht als Erfolgsfaktor herumreiten?

'... Der DFB arbeitet schlicht und ergreifend professioneller als die Verbände der meisten anderen Nationen. Die Erfolge sind der Lohn einer hervorragenden Nachwuchsarbeit – siehe Kim Kulig. Und der Erfolg ist weiblich. An fast allen Schlüsselpositionen, nicht nur in der Nationalmannschaft, arbeiten Frauen ...'(n-tv)

Zwar ist die Ohnmacht der Damen, die gegen eine B-Auswahl der Herrenbundesliga nicht den Hauch einer Chance hätten, durchaus verständlich - aber die Formulierung, Erfolg sei weiblich, erinnert doch arg an an kleines, trotziges Kind, das zornig schreiend die Fäustchen ballt und um jeden Preis so groß und stark wie Papi sein will.

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