Donnerstag, 13. August 2009

Verstoß gegen die Fürsorgepflicht

'...2007 verhungerte und verdurstete der damals zweijährige Robin auf qualvolle Weise - nun muss die Mutter des Jungen für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Chemnitz hat sie wegen Totschlags und Misshandlung Schutzbefohlener verurteilt ... Die Frau aus dem sächsischen Kirchberg hatte ihren zweijährigen Sohn Weihnachten 2007 fast drei Tage lang allein zu Hause gelassen und war zu einer Internet-Bekanntschaft gereist - obwohl das Kind schon tagelang nichts gegessen hatte. Kurz darauf war Robin tot ...' Weiter im Spiegel.

8 Jahre sind eine harte Strafe für eine Nichtigkeit wie Verletzung der Fürsorgepflicht - ein bißchen mehr Verständnis für die sozial gewiß kompetente Mutter wäre hier schon angezeigt gewesen. Erstaunlich, dass sich im Bericht, anders als üblich, keinerlei Hinweise auf einen eigentlich und moralisch und überhaupt hauptschuldigen Vater findet. Hat die Täterin denn nicht einmal einen bösen Vater, dem man die Schuld in die männlichen Schuhe schieben könnte?

Wie wohl ein Mann für die gleiche Tat bestraft worden wäre?

1 Kommentar:

  1. mensch herr Gogolin, sie sind aber bitter... seien sie lieber mal froh, dass man hier keinen mann zum in die Schuhe schieben missbrauchte...
    vielleicht ist das ja schon ein fortschritt...
    -
    weils mich immer so aufregt mit dem sexismus muss ich schon mal aufhören bei genderama zu lesen... sonst wird man ja gallig. wenn wir alle krank werden, wem nützt es?

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