Dienstag, 4. August 2009

Totalverweigerung Wehrdienst / Zivildienst

ENZKREIS/BIRKENFELD. Sechs Monate Gefängnis drohten am Montag einem 23-jährigen Birkenfelder, der den Kriegsdienst verweigert hatte, im September 2008 aus beruflichen Gründen dann aber auch den Zivildienst nicht antrat. „Er ist noch immer uneinsichtig“, so begründete Staatsanwältin Lisa Stegbauer ihren harten Kurs gegen den Totalverweigerer ... (Pforzheimer Zeitung)

Ja, so eine Staatsanwältin, die sich als Frau niemals im Leben Zwangsdiensten ausgesetzt sah und die sofort Karriere machen durfte, hat es natürlich leicht, von geschlechtsbedingt diskriminierten Männern Einsichtigkeit zu verlangen.
Nicht zu vergessen, dass Frauen bei einem Einstellungsgespräch zwar nicht nach einer Schwangerschaft, junge Männer aber sehr wohl nach abgeleistetem Wehrdienst gefragt werden dürfen.
Um auch Frauen endlich Gleichbehandlung angedeihen zu lassen, ist die zeitnahe Einführung von Zwangsdiensten für junge Mädchen erforderlich, sie sollen die Hälfte der Hölle bekommen. Es geht nicht an, dass Frauen mit ihrer demokratischen Stimme auch über Krieg und Frieden entscheiden, sich wie bisher aber im Fall des Falles vornehm zurückhalten und auch noch als Hauptopfer bejammern.

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