Montag, 3. August 2009

Nur jede 25. Frau ist Chefin

Es ist schon erschütternd: Da geben wir seit Jahrzehnten Millionen für Frauenförderung aus, veranstalten Girlsdays, päppeln die Damen an allen denkbaren Ecken mit Quoten und teuren Extraprogrammen und nun ist nur jede 25. Frau Chefin.
Auch in von Frauen dominierten Branchen gelingt es weiblichen Beschäftigten selten, bis in die Chefetage aufzusteigen, barmt der Spiegel und möchte am liebsten, man hört es durch, der verbreiteten weiblichen Unfähigkeit und Leistungsbereitschaft mittels Zwangsquoten zumindest optisch abhelfen. Denn nach Spiegel-Logik kann die Ursache nur in fieser 'Ungleichbehandlung' zu suchen sein, keinesfalls in weiblichem Versagen oder Unwillen.

Um der ewigen Nörgelei ein Ende zu bereiten, sollten wir uns angewöhnen, sämtliche Frauen als 'Chef' zu bezeichnen. Im herrschenden Feminismus wäre das zumindest sachlich nicht verkehrt.

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