Freitag, 28. August 2009

Mordende Mütter wollen Kinder schützen

Selbst wenn es um so fürchterliche Themen wie die Ermordung von kleinen Kindern geht, sehen die Medien (hier der Stern) und 'Kriminologen' nur Männer als fiese Bösewichter, mordende Mütter dagegen als besonders edle Wesen:

'... Die Frauen ... wollen die Kinder schützen. Bei Männern, die sich und ihre Kinder getötet haben, gibt es manchmal großen Hass zwischen den Eltern. Männer töten auch dann die Kinder, wenn sie ihrer Frau die Freuden des Elternseins nicht gönnen ...'

Prof. Dr. Christian Pfeiffer entblödet sich nicht, ausdrücklich nur hinsichtlich des weiblichen Geschlechts zu behaupten, 'dass diese Frauen keine Bestien in Menschengestalt sind, keine Ungeheuer. In aller Regel sind sie selbst in ihrer eigenen Kindheit und Jugend Opfer von Gewalt geworden ...'

Für Männer gilt diese wohlfeile Entschuldigung wohl nicht? Die sind wohl Bestien in Menschengestalt, Ungeheuer? Ein Direktor des kriminologischen Forschungsinstituts sollte nun wirklich wissen, dass Opfer von Gewalt in erster Linie männlich sind. Und er sollte ebenfalls wissen, dass die größte Gefahr für ein Kind, ermordet zu werden, von der Mutter ausgeht - nicht vom Vater.
Dr. Christian Pfeiffer könnte gut und gerne durch irgendeine Quotenfrau ersetzt werden - die würde den Job auch nicht schlechter machen.

1 Kommentar:

  1. Schon krass wie hier argumentiert wird.. Erschreckend!

    /ajk

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