Freitag, 10. Juli 2009

Mutter tötet ihr Neugeborenes - und kommt davon

Wie in der Mainpost nachzulesen ist, lassen die Gerichte bei Straftaten von Verbrecherinnen nach wie vor besondere Milde walten und zeigen mit lächerlichen Bewährungsstrafen viel Verständnis. Welche Strafe wohl ein Mann zu gewärtigen hätte, der sein Baby mit einem Handtuch erstickt?
Es wird wohl noch lange Jahre dauern, bis der Gleichberechtigungsgedanke auch bei Justitia Einzug hält. Und bis dahin werden gewiefte Täterinnen mit an passender Stelle verdrückten Kullertränchen Extrawürste gebraten bekommen.

Andererseits - wie soll es je zu einer Gleichbehandlung der Geschlechter kommen, wenn Frauen als nicht voll verantwortlich für ihre Taten gelten? Auch in diesem Fall hat der Richter es für nötig gehalten, die eigentliche Schuld bei Männern zu sehen:

'... der Vorsitzende, der aber auch betonte: "Die Angeklagte trägt große Verantwortung für das Geschehen, aber nicht sie allein". Dies zielte auf den als cholerisch, herrisch und brutal geschilderten Vater ab, vor dem die junge Frau noch mit 22 Jahren in Angst lebte - aber auch auf ihren Freund, dem die Folgen der Beziehung offenkundig ziemlich gleichgültig waren.'

Wohlgemerkt - es geht um eine erwachsene Frau!
Gleichberechtigung und Frauenrabatt schließen einander aus. Wer Frauen die Verantwortung für ihr Handeln abspricht, stellt sie auf eine Stufe mit Kindern.

1 Kommentar:

  1. Noch besser sind die Kommentare darunter. Nicht nur das eine 21 Jährige zwar weiß wie man bumst aber nicht wie mans verhindert oder wie man einen Job und eigene Wohnung findet, nein Frauen dürfen auch Morde, Verzeihung Totschlag begehen und bekommen sogar noch Mitleid dafür. Möcht ich nur einmal bei einem Mann erleben.

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