Freitag, 10. Juli 2009

Liebe = Zwangsprostitution?

Zwar sehen trotz intensiver Prüfung weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Handlungsbedarf, aber die helferinnensyndromgeplagten Damen von 'Solwodi' haben trotzdem Frauen entdeckt, die sie für Opfer halten und für feministische Propaganda ausschlachten können, siehe sz-online:

„Das Rotlicht-Milieu ist untrennbar mit Kriminalität verbunden“, sagt auch Cornelia Filter, Sprecherin bei „Solwodi“, ... „Früher waren Zwangsprostituierte klarer erkennbar auch durch Male am Körper durch Gewalt. Heute haben die Täter subtilere Methoden, zum Beispiel den “Loverboy-Trick“. Sie machen junge Mädchen in Osteuropa verliebt in sich. Das sind meist Mädchen, die aus kaputten Familien stammen und sich nach Liebe sehnen. Die machen dann aus Liebe alles für die Typen. Das scheint dann freiwillig zu sein.“


Nur noch ein winziger Schritt, dann bedeutet freiwillig = gezwungen, wahrlich ein rhetorisches Meisterwerk und wohlfeile Legitimation für den Verein. Dass Prostitution in Deutschland auf freiwilliger Basis stattfinden könnte, ist für die selbst ernannten Helferinnen auf verzweifelter Opfersuche offenbar unvorstellbar:

"Die katholische Ordensschwester Lea Ackermann, die sich mit ihrem Verein „Solwodi“ gegen Sextourismus und Menschenhandel einsetzt, ist sicher, dass das neue Prostituiertengesetz für viele Übel verantwortlich ist. In vielen „Wellness- und FKK-Clubs“ lasse sich etwa die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum noch unterscheiden...."

Wenn sich die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum unterscheiden lässt, wie stellen denn die Solwodi-Damen den Unterschied fest? Fühlen sie das so? Tief in den Ovarien?
Und die arme Bordellchefin, die wird bestimmt ebenfalls ganz gemein in den Job gezwungen, von unserer patriarchalen Gesellschaft samt Macho-Kanzlerin und Frauenministerin.

1 Kommentar:

  1. Das Ministerium für Wahrheit wird schon feststellen, dass Freiwilligkeit Zwang ist.
    Da habe ich keine Sorge.

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