Mittwoch, 15. Juli 2009

Kinder zum richtigen Zeitpunkt?

Folgt man den feministischen Vorkämpferinnen, sollten weibliche Wünsche das Maß aller Dinge sein. Wer erinnert sich nicht gern an die fröhliche Deklamation "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" oder an die inbrünstig wiederholte Formulierung, dass frau zum Kind keinen Mann brauche.

Die älteste Spätgebärende der Welt, Maria del Carmen Bousada de Lara, ist nun tot und hinterläßt zwei Kleinkinder (siehe Welt). Sie selbst hatte nach der Geburt ihrer Zwillinge gemeint, jede Frau sollte Kinder "zum richtigen Zeitpunkt" haben dürfen. Und vermutlich hat sie gemeint, dass Frauen diesen Zeitpunk am besten selbst bestimmen sollten, selbst wenn sie 67 Jahre alt sind.
Nun hat der selbstbestimmt erzeugte Nachwuchs weder Mutter noch Vater und die Gesellschaft darf sich fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, derart weitreichende Entscheidungen zu Lasten von Kindern allein der feministischen Wunschwelt zu überlassen.

Wie wir wissen, hegen Strafgerichte gern und oft ernste Zweifel an weiblicher Zurechnungsfähigkeit und verhängen darum milde oder gar keine Strafen gegen Täterinnen. Angesichts des Schicksals der beiden jetzt quasi vorsätzlich elternlosen Kinder stellt sich die Frage nach der Mündigkeit angeblich selbstbestimmter Frauen neu.

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