Donnerstag, 9. Juli 2009

Frauenanteil kein Erfolgsfaktor

Ein bemerkenswerter Kommentar in der FTD, Zitat:

'...In den vergangenen beiden Tagen hat dieser Glaubensgrundsatz meinen Hals gleich zweimal anschwellen lassen. Das erste Mal, als der Grundsatz auf einem Dinner für weibliche Führungskräfte schlicht als Fakt dargestellt wurde. Das zweite Mal geschah es durch ein neues Buch namens "Womenomics", das zwei TV-Moderatorinnen geschrieben haben. Zentraler Punkt ist die "Östrogen-Kapital-Relation". Dahinter steckt der Gedanke, Unternehmen mit mehr weiblichen Führungskräften seien profitabler. Bei dieser Relation wird mir gleich aus drei Gründen übel. Erstens: Sie ist eklig. Zweitens: Sie diskriminiert Frauen, die nach den Wechseljahren über weniger Östrogene verfügen. Drittens: Sie ist kompletter Mumpitz ...'

Nun will ich nicht darauf herumreiten, was Frau Schickedanz mit KartstadtQuelle angerichtet hat oder was wir im einzelnen der Dame, die fürs Risikomanagement des DAX-Konzerns HRE zuständig war, zu verdanken haben.
Die Frage ist, wie zu verfahren wäre, wenn tatsächlich - nicht nur gefühlt - bestimmte Hormonanteile für Unternehmenserfolg, wie immer man den definieren mag, verantwortlich wären. Hormonstatus als Einstellungsvoraussetzung? Und jährliche Überprüfung? Was wäre, wenn sich zeigte, dass sich ein hoher Testosterongehalt positiv auf Unternehmen auswirkt?

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