Samstag, 19. Dezember 2009

Rente in Österreich: Paradies für Frauen

Immer mehr Österreicher nutzen die umstrittene Hackler-Regelung, um frühzeitig in Pension zu gehen ... Die Hacklerregelung ist eine Sonderform der Frühpension, bei der Männer nach 45 Versicherungsjahren mit 60 ohne Pensionsabschläge vorzeitig in den Ruhestand treten können und Frauen nach 40 Versicherungsjahren ab dem 55. Lebensjahr. Entscheidend ist also, wie lang jemand gearbeitet hat ... Die Presse

Entscheidend ist eben gerade nicht, wie lange jemand gearbeitet hat, sondern ob er dem richtigen Geschlecht angehört. Frauen müssen volle 5 Jahre weniger arbeiten als Männer, um in den Genuß der Frühpension zu kommen - bei gleichzeitig deutlich höherer Lebenserwartung. Wo bleibt denn da die sonst so gern geforderte 'Gleichstellung'?

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Deutschland darf ledige Väter nicht mehr diskriminieren

'Wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte: Ledige Väter haben Anspruch auf ein besseres Sorgerecht, als es in Deutschland gilt. Die Bevorzugung der Mütter sei eine Diskriminierung - jetzt muss die Regierung die Gesetze korrigieren.

Straßburg - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat das Sorgerecht lediger Väter in Deutschland gestärkt. Die Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, heißt es in dem Urteil.

Die Straßburger Richter gaben damit einem 45-jährigen Kläger aus Köln Recht, der seit acht Jahren vergeblich um ein Sorgerecht für seine 14-jährige Tochter kämpft. Der Mann machte das Diskriminierungsverbot und einen Verstoß gegen die Achtung des Familienlebens der Europäischen Menschenrechtskonvention geltend. Er lebt seit 1998 von der Mutter getrennt. Die Forderung nach einem gemeinsamen Sorgerecht hatte das Kölner Oberlandesgericht 2003 zurück gewiesen. ...' (
SPIEGEL)

Wir dürfen gespannt sein auf die Reaktion der feministischen Lobby. Und darauf, welche Winkelzüge von den Gerichten unternommen werden, um diese Enscheidung zu unterlaufen bzw. eine Umsetzung um Jahre hinauszuzögern. Man erinnere sich an den Fall Görgülü. Die Bundesregierung kann binnen drei Monaten eine Überprüfung durch die Große Kammer des Straßburger Gerichts beantragen.

Update:
Wie erwartet geht es sofort los mit der feministischen Propaganda: 'Bayerns Justizministerin, Beate Merk, warnte dagegen vor einer Sorgerechtsreform, die zulasten der Kinder gehe. Das Kindeswohl müsse uneingeschränkt an erster Stelle stehen. Sie halte daher nichts von einer generellen Regelung, wonach ledige Väter grundsätzlich ein gemeinsames Sorgerecht erhalten sollen, so Merk. (Tagesschau)

Diese bayrische Quotenfrau versucht ernstlich zu suggerieren, ein Sorgerecht für Väter schade dem Kindeswohl.

Unicef - besonders für Mädchen

Eben erhielt ich eine Bettelmail von Unicef. Auszug:

'... Mit Hilfe von Spenden aus Deutschland konnte UNICEF schon 680 Schulen neu bauen oder instand setzen. 80.000 Lehrer wurden geschult, Hunderttausende Kinder mit Schulmaterial versorgt.
Besonders für Mädchen und für viele Waisen ist diese Hilfe unverzichtbar: In der Schule erfahren sie Gemeinschaft. Sie werden selbstbewusster und lernen, sich vor Gefahren wie AIDS zu schützen. Und meist tun sie später alles dafür, dass auch ihre eigenen Kinder zur Schule gehen können ...'


Wie schön, dass für die Jungen die Erfahrung von Gemeinschaft, Selbstbewußtsein und Schutz vor AIDS völlig unerheblich sind und männliche Kinder daher keiner Hilfe bedürfen. Und wenn die Jungen irgendwann Väter sind, darf es ihnen auch einerlei sein, ob der Nachwuchs zur Schule geht ...

Update: Natürlich habe ich eine entsprechende Mail an UNICEF geschickt, am 23.12.2009 kam die Antwort:

'Sehr geehrter Herr Gogolin,

vielen Dank für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an UNICEF. Natürlich richten sich die UNICEF-Programme an alle Kinder - auch an Jungen.

Es ist aber leider so, dass Mädchen weltweit häufig so stark benachteiligt werden, dass ihre Überlebenschancen beeinträchtigt sind. Sie bekommen weniger zu essen als ihre Brüder, dürfen seltener zur Schule gehen, erhalten weniger häufig eine medizinische Versorgung und müssen bedeutend früher im Haushalt helfen. Eine höhere Sterblichkeitsrate bei Mädchen, Unterernährung und Analphabetismus sind die Folgen. Nach Schätzungen von UNICEF sterben allein rund eine Million Mädchen kurz nach der Geburt oder in den ersten Lebensjahren. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter http://www.unicef.de/maedchen.html.

Mit adventlichen Grüßen

Wiebke Eckau
Grundsatz und Information
______________________
UNICEF Deutschland


Erwartungsgemäß gibt es bei UNICEF keine Unterseite für 'Jungen'. Interessant wäre, wie UNICEF die trotz der angeblichen Benachteiligung so sehr viel höhere weibliche Lebenserwartung auch in den Entwicklungsländern erklärt - aber ich werde mir die Nachfrage bei diesem feministischen Verein sparen.

Dienstag, 24. November 2009

"Feministische Mythen aufklären" - Interview mit Dr. Eugen Maus

Der Diplom-Psychologe Dr. Eugen Maus ist Vorstandsmitglied der geschlechterpolitischen Initiative "MANNdat" FreieWelt.net sprach mit Dr.Maus über Geschlechter- und Gleichstellungspolitik und über weit verbreitete Mythen im Zusammenhang mit der Geschlechterfrage.

FreieWelt.net: Was sind die wichtigsten Ziele der geschlechterpolitischen Initiative Manndat?

Eugen Maus: Wir wollen Benachteiligungen von Jungs und Männern bekannt machen und beseitigen. Eine Zusammenstellung „Was wir wollen“ findet sich auf unserer Internetseite unter http://www.manndat.de/index.php?id=37
Hier einige Punkte daraus:

Obwohl die die defizitäre Bildungssituation der Jungs seit langem bekannt ist, gibt es seitens der Politik nichts außer ein paar winzigen Vorzeigeprojekten, gegenüber milliardenschweren Förderprogrammen für Mädchen und Frauen.
Eine Gesundheitspolitik, die die spezifischen Risiken von Männern in den Fokus nimmt, gibt es nicht, keinen Gesundheitsbericht, keine Gesundheitszentren, keine gezielten Präventionsprogramme. Das Milliardenprogramm Gender-Mainstreaming, das die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern zu berücksichtigen vorgibt, entpuppt sich als eine reine zweite Schiene der Frauenförderung.
Nach wie vor müssen ausschließlich Männer einen gesellschaftlichen Zwangsdienst (Militär- oder Zivildienst) leisten. Entweder muss dieser abgeschafft werden, wie es die meisten Länder um uns herum bereits getan haben, oder eine solche Dienstpflicht muss für alle gelten.
„Wehrgerechtigkeit“ für Männer, aber Gleichberechtigung für Frauen - das ist eine skandalöse Ungerechtigkeit, die bis heute von Politikern und Politikerinnen mit fadenscheinigen Argumenten aufrecht erhalten wird.

FreieWelt.net: Männer verdienen im Durchschnitt besser als Frauen, besetzen häufiger Führungspositionen und dominieren in der Politik, beim Militär und in zahlreichen Branchen wie beispielsweise der IT-Branche. Wozu also ein Einsatz für Männerrechte?

Eugen Maus: Da könnte man natürlich dagegen halten: Frauen „dominieren“ beispielsweise in der Tiermedizin, in den Sprachfächern, in der Werbebranche oder im künstlerischen Bereich. Und im Teilzeitbereich verdienen Frauen sogar bis zu 22 % mehr als Männer. Solche Fakten werden allerdings gerne verschwiegen, wenn von lohndiskriminierten Frauen die Rede ist.

Was die Führungspositionen betrifft, da werden dem Gros der Männer Privilegien einer Elite vorgerechnet. Der durchschnittliche Mann hat aber überhaupt nichts davon, dass in den Vorstandsetagen Männer sitzen. Und es gibt zwar eine Politik, die überwiegend von(!) Männern gemacht wird, aber eine Politik für(!) Männer gibt es nicht ...

Hier geht es zum vollständigen Interview auf freiewelt.net


Es darf bezweifelt werden, dass die gesellschaftliche Benachteiligung von Männern mittels Tatsachenbeleg und 'Aufklärung' zu beseitigen ist.
Der Feminismus wurde und wird ein gutes Stück von dumpfem Männerhass getragen, von einer Verteufelung und Dauerdiffamierung der Männer im Gegensatz zu den engelhaft weiblichen Wesen - die Diskriminierung von Männern ist mithin rein emotional getragen und allenfalls mit Pseudo-Fakten (Frauen verdienen angeblich weniger, sind angeblich öfter Gewaltopfer etc.) unterlegt. Dadurch ist Feminismus zu einem allgemeinen Lebensgefühl geworden, das gar nicht hinterfragt wird und das daher auch kaum durch 'Aufklärung' zu beseitigen sein dürfte. Wenn die Männerbewegung Erfolg haben will, muss sie ebenfalls auf die Gefühlsschiene setzten, z.B. auf vaterlos aufwachsende Kinder oder auf solche Kinder, die von alleinerziehenden Müttern vernachlässigt oder gar ermordet werden. Rechte für Männer sind in der Gesellschaft uninteressant, weil Männer als herrschend, stark und überlegen gelten - Solidarität aber gibt es für 'Herrscher' selten. Zudem mögen viele Männer die offenkundige Benachteiligung des männlichen Geschlechts nicht eingestehen, ein solches Eingeständnis würde ihrem Image als echtem Kerl widersprechen. Solche Männer lernen leider erst, wenn sie vom Staat und seinen Gerichten zum Unterhaltssklaven gemacht wurden.

Mittwoch, 18. November 2009

Verhältnisse wie in Saudi-Arabien?

'In der neuen EU-Kommision drohen gerade einmal elf Prozent der Plätze mit Frauen besetzt zu werden. Das erregt den Widerstand führender Politikerinnen ... Und so haben sich nun Frauen aller fünf großen Fraktionen des Europaparlaments zusammengetan. Konservative, Sozialdemokratinnen, Linke, Grüne und Liberale drohen gemeinsam: Wenn die nächste Kommission nicht wenigstens so viele Frauen aufbringt wie die alte, wollen sie die gesamte Mannschaft im Parlament durchrasseln lassen ... Rebecca Harms ist entsetzt: "Drei von 27, das geht gar nicht", sagt die Abgeordnete und zitiert eine belgische Zeitung: "Das sind Verhältnisse wie in Saudi-Arabien".' (tagesschau)

Frau-Sein als Qualifikation, Quotenforderungen nur dort, wo es um gut dotierte Pöstchen mit direktem Kaffeemaschinenzugang geht. Wie wäre es denn, wenn die Damen nach Jahrzehnten der Frauenförderung mal mit etwas Anderem glänzen würden als mit dumpfem Lobbyismus und Forderungen nach Privilegien mit Verweis auf ihr Geschlecht?

Montag, 9. November 2009

Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) täte sehr gut daran, sich schnell in 'Frauengesundheitsorganisation' umbenennen. Denn obwohl Männer eine deutlich kürzere Lebenserwartung haben, obwohl Frauen medizinische Vorsorge häufiger nutzten, seien Frauen 'unterprivilegiert'. Locker wird die weibliche Selbstmordhäufigkeit eingestreut - und natürlich nicht erwähnt, dass die männliche um ein Vielfaches höher liegt.(n-tv)

WHO-Generaldirektorin Margaret Chan:"Obwohl Frauen länger leben, sind sie nicht unbedingt glücklich."

'Da Frauen eine um sechs bis acht Jahre höhere Lebenserwartung als Männer haben, stellen sie auch einen immer größer werdenden Teil der älteren Bevölkerung, berichtet die WHO.' - da soll also allen Ernstes die deutlich höhere Lebenserwartung von Frauen, die bekanntlich auf besonders gute Lebensbedingungen schließen lässt, zur Benachteiligung umdefiniert werden.
Natürlich bleibt unerwähnt, dass es meist Männer sind, die den Löwenanteil der Krankenversicherungskosten stemmen - und dass Frauen den Löwenanteil entnehmen.

Nebenbei:
Wo bleibt denn eigentlich der WHO-Bericht 'Männer und Gesundheit'? Und die Frage nach dem Glück von Männern? Oder ist die kurze Lebenszeit der Männer aus Sicht dieser hauptsächlich männerfinanzierten Organisation so OK?

Dienstag, 3. November 2009

Rotes Kreuz warnt vor steigenden Kosten

Anstatt sich zu schämen, wegen ihres Geschlechts diskriminierte und daher zwangsdienstleistende Männer schamlos auszubeuten, jammern die Sozialverbände über die zu erwartende Verkürzung der Zivildienstzeit (tagesschau).

'... Das Deutsche Rote Kreuz sieht den Zivildienst ebenfalls vor dem Aus und warnt vor steigenden Kosten. Arbeit, die bislang von Zivis gemacht wird, zum Beispiel im Rettungsdienst, müsste dann von hauptamtlichen Mitarbeitern übernommen werden ...'

Furchtbar, da soll der Rettungsdienst womöglich anständig bezahlt werden, was für ein entsetzlicher Gedanke! Wie viel billiger sind da doch Männer, die einfach zur Arbeit gezwungen werden.
Bemerkenswert, dass der Tagesschau-Beitrag von einer Frau stammt und ebenso bemerkenswert, wenngleich nicht überraschend, dass von ihr keine der sonst allgemein üblichen Forderungen nach Gleichstellung, sprich Zwangsdienste auch für junge Frauen, zu lesen ist. Ob die Dame solche Forderungen auch vergessen hätte, wenn umgekehrt nur Frauen Zwangsdienste zu leisten hätten und Männer nicht?

Freitag, 30. Oktober 2009

'Sie versuchen es immer mit Frauen'

Angesichts der holprigen Wahl von Thüringens Ministerpräsidentin erst im dritten Anlauf bezieht Heide Simonis Stellung in der Tagesschau:

'... tagesschau.de: Christine Lieberknecht ist in den ersten beiden Wahlgängen durchgefallen. Ist das für Sie ein Déjà-vu-Erlebnis?

Heide Simonis: Mir hat es zunächst die Sprache verschlagen. Jetzt komme ich wieder zu mir und sage: Es wundert mich nicht. Sie versuchen es halt immer mit Frauen.

tagesschau.de: Will man in Deutschland keine Frauen als Ministerpräsidenten?

Simonis: Ja, das glaube ich. Aber das gilt auch für andere Betätigungsfelder. Ich habe gelesen, dass es keine einzige Frau gibt, die in Deutschland als Vorstandsvorsitzende eines DAX-notierten Unternehmens agiert. Die Männer wollen uns nicht, sie mögen uns nicht. Zum Teil verachten sie uns sogar. Egal, ob es sich um einen Posten in der Wirtschaft oder einen hohen Posten in der Politik handelt: Frauen müssen immer kämpfen ...'


Ja, schrecklich, Frauen müssen immer kämpfen, während Männer, alle wie sie da sind, solche Posten hinterhergeworfen bekommen. Praktisch jeder Mann ist Spitzenpolitiker oder Vorstandsvorsitzender.

Frau Simonis hat offenbar 'vergessen', dass es männlichen Kandidaten bei derart knappen Wahlen nicht besser ergangen ist:

In Sachsen fiel Regierungschef Georg Milbradt (CDU) im November 2004 im ersten Wahlgang durch. Auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) verpasste im Juni 1996 beim ersten Anlauf sein Ziel. Reinhard Höppner wurde 1994 erst im dritten Wahlgang zum Chef einer rot-grünen Minderheitsregierung von Sachsen-Anhalt gewählt. Nicht zu vergessen die Niederlage des niedersächsischen SPD-Kandidaten Helmut Kasmier für die Nachfolge von Alfred Kubel (SPD) im Januar 1976. Bei der Abstimmung erhielt er nur 75 und damit nicht alle erforderlichen 78 Stimmen von SPD und FDP.

Alles Frauen? Einerlei, Hauptsache, Frau kann sich mal wieder als Opfer in Szene setzen. Wozu da die störende Realität bemühen?

Samstag, 17. Oktober 2009

"Lohndiskriminierung": Wie die Öffentlichkeit hinters Licht geführt wird

Vor Kurzem berichteten die Medien über eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im Auftrag des Bundes-Familienministeriums, die wieder einmal die fortdauernde "Lohndiskriminierung" von Frauen zu belegen vorgab. Objektive Belege für eine solche Benachteiligung lassen sich aus ihr jedoch nicht entnehmen.
Hier der Manndat-Kommentar zur Studie.
Zitat:
'... Bei der Aufschlüsselung der sogenannten Lohndiskriminierung nach Wirtschaftszweigen wies der öffentliche Dienst mit 21,0% die zweitgrößte Differenz auf, gleich nach dem Versicherungs- und Kreditgewerbe (21,2%). Warum werden die Studienersteller an dieser Stelle nicht stutzig? Im Kredit- und Versicherungsgewerbe, wo ganz massiv provisions- (also leistungs-)orientiert entlohnt wird, kann man ja noch Begründungen für Verdienstunterschiede finden. Aber ausgerechnet der öffentliche Dienst, wo seit Jahrzehnten Frauen bei Einstellung und Beförderung bevorzugt werden, geschlechtsneutrale Tarifverträge mit lediglich postenabhängiger Vergütung existieren und ganze Heerscharen von Gleichstellungsbeauftragten sowie Frauenpolitiker(innen) penibel auf eine
Frauenbevorzugung achten, soll einer der größten Diskriminierer sein?
...'

Samstag, 10. Oktober 2009

Das friedfertige Geschlecht

Frauen an die Macht - und die Welt wird schön sein und voller Liebe und wunderbar friedlich und wir flechten uns Bachblüten ins Haar.

'Wie jetzt bekannt wurde, sollen zwei Schwestern bei einem Wasserballwettkampf im vergangenen Jahr versucht haben, eine Gegenspielerin zu ertränken, nachdem sie ein Tor erzielt hatte ... Der Staatsanwalt von Almelo ermittelt gegen die 22 und 17 Jahre alten Frauen wegen versuchten Totschlags ...' n-tv

'... Der 51-Jährige hatte am Mittwochabend versucht, in der Frankfurter U-Bahn einen Streit zwischen drei jungen Frauen und einem anderen Fahrgast zu schlichten. Daraufhin wandten sich die angetrunkenen 17 bis 19 Jahre alten Frauen gemeinsam gegen ihn und stießen ihn an der nächsten Station aus dem Waggon. Laut Polizei stürzte der Mann mit dem Kopf gegen einen Mülleimer. Als ihr Opfer schon am Boden lag, traten seine Peinigerinnen ihn brutal gegen Oberkörper und Kopf. Erst als der Zugführer dazukam, ließen die jungen Frauen von ihrem Opfer ab ...' (Spiegel)

'...Pädophile müssen nicht männlich sein. Immer wieder stehen Mütter und Frauen vor Gericht, die Kinder missbraucht haben ... Der Fall der 39-jährigen Vanessa George, einer pädophilen Kindergärtnerin aus dem südenglischen Plymouth, hat in ganz Großbritannien Abscheu und Entsetzen ausgelöst. In "Little Ted's Day Care Centre" missbrauchte die verheiratete Mutter von zwei Töchtern im Teenager-Alter mindestens sieben der 60 Kinder, die ihr anvertraut waren. Einige von ihnen waren gerade ein Jahr alt. Davon machte sie Fotos ... 2007 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 277 Frauen wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt, 39 wurden deswegen verurteilt ...'(Süddeutsche)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Quoten für Frauen und Quoten für Musik

Am gestrigen Abend besuchte ich im Bunker am Hamburger Heiligengeistfeld eine Lesung, der Schauspieler Jan Josef Liefers stellte - sehr amüsant - sein Buch vor, in dem es vor allem um die DDR-Vergangenheit ging.
Der Autor beschrieb, wie damals in der DDR ein DJ regelmäßig Prüfungen ablegen musste und als Berufsbezeichnung 'Schallplattenunterhalter' trug - das Publikum bog sich vor Lachen. Kaum einkriegen konnte es sich jedoch, als es dann um die Quote ging: Der Schallplattenunterhalter musste zu mindestens 60 Prozent Musikstücke aus der DDR und anderen sozialistischen Ländern auflegen, nur der Rest durfte imperialistische Westmusik sein.

Ich fand es bemerkenswert, dass die Zuhörer so eine Quotenregelung offenkundig völlig indiskutabel und höchst lächerlich fanden. Ob sie das bei den allerorten eingeführten Quotenfrauen ähnlich sehen? Sind Frauen, die ihr Bundesverdienstkreuz oder ihre Professur auf Frauenquote bekommen, weniger lächerlich als sozialistische Schallplattenquoten?

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Blick auf Busen wird in der Schweiz teuer

'Seine begehrlichen Blicke auf den Busen einer Angestellten kommen den Leiter einer McDonald's Filiale teuer zu stehen: Er muss der Angestarrten 1500 Franken wegen sexueller Belästigung zahlen ... Während des kurzen Gesprächs starrte er die ganze Zeit auf den Busen seiner Angestellten. Etwas später rief er sie von seinem Büro aus zu sich. Als sie in der Tür stand, fragte er, wo sie das T-Shirt gekauft habe und glotzte weiter ungeniert direkt auf ihre Brüste ...' (Blick/Schweiz)

Ist diesen Untieren von Männern das schändliche Betrachten weiblicher Brüste denn niemals auszutreiben? Können die nicht endlich einmal auf innere Werte schauen? Das völlig perverse Verhalten eines Mannes, der in geradezu widernatürlich sexistischer Weise den Busen einer Frau nicht nur betrachtet, sondern sogar 'anstarrt', kann nicht genug angeprangert werden. Völlig korrekt und in aller gebotenen Klarheit hat das Gericht festgestellt, dass 'sein starrer Blick auf den Busen sexuell motiviert gewesen sei'.
Leider gebrach es am Mut, endlich ein deutliches Zeichen zu setzen, eine Grenzlinie zu ziehen und eine langjährige Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung zu verhängen. Wie muß sich das Opfer jetzt fühlen? Wie Freiwild für gierige Männerblicke, benutzt, entehrt, zu einem Objekt herabgewürdigt.
Und der Täter wird hämisch grinsend weiterhin glotzen. Begehrlich, starrend, ungeniert und direkt. Womöglich sogar sexuell motiviert.

Millionen Kinder ohne Kindheit

'Millionen Mädchen und Jungen weltweit sind nach einer Erhebung des UN-Kinderhilfswerks UNICEF Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel ... ', berichtet n-tv.
So betroffen die hohe Zahl kindlicher Opfer macht, so unverständlich ist die Selektion der Opfer nach Geschlecht:
'Jedes dritte Mädchen in Entwicklungsländern werde als Kind verheiratet ... Vor allem Mädchen werden laut UNICEF benachteiligt ... In mindestens 29 Ländern der Erde seien Mädchen durch die Tradition der Genitalverstümmelung bedroht ...'

Keine Rede von den vielen toten und verstümmelten Jungs in jeder Beschneidungssaison, keine Rede von den Jungs, die zu Kindersoldaten gemacht werden, keine Rede von den kleinen Zwangsarbeitern in Afrika. Offenbar soll angedeutet werden, dass es nicht so wirklich furchtbar ist, wenn bloss Jungs Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel sind. Wofür brauchen Jungs schon eine Kindheit?

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Sind Rettungsarbeiten Männersache?

Erschütternde Berichte vom Tsunamiunglück in der Südsee gehen um die Welt. In den Filmberichten und auf Fotos sind immer wieder Männer zu sehen, die Verletzte und Tote bergen, die mit Händen und Baggern Trümmer und Schutt beiseite räumen, die Hilfsgüter bringen.

Augenfällig ist allerdings, dass keine Vertreterinnen des starken, überlegenen Geschlechts bei den Aufräumarbeiten oder der Suche nach Opfern zu sehen sind. Scheint ihnen das Unglück vielleicht zu klein und unwesentlich, warten die Damen auf eine echte Herausforderung? Oder werden sie in ihrem Drang, sich persönlich zu engagieren und sich bei Rettungsarbeiten Gefahren auszusetzen, von hinterwäldlerischen Macho-Männern gehindert und unterdrückt?

Update 02.10.2009:
Natürlich hindern die erwähnten Realitäten Blätter wie BILD nicht daran, ausschließlich von drei Frauen zu berichten, die die Rettungsarbeiten unterstützen. Es muss ein enormer Aufwand gewesen sein, die Damen ausfindig zu machen. Männer finden jedenfalls keine Erwähnung.

Und wieder das Märchen von der Lohndiskriminierung

Nicht einmal der sich gern seriös gebende SPIEGEL ist sich zu schade, die Leier der angeblichen Lohndiskriminierung von Frauen anzustimmen:

'... Schon auf der untersten Sprosse der Karriereleiter erfahren junge Frauen häufig finanzielle Diskriminierung. In den ersten drei Jahren ihrer Berufstätigkeit verdienen sie trotz höherer Bildungsabschlüsse durchschnittlich 18,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen ...'

Da stellt sich die Frage, was genau mit unterster Stufe der Karriereleiter gemeint ist. Junge Männer jedenfalls leisten, anders als Mädchen, zunächst einmal zwangsweise Wehr- oder Zivildienst und es darf füglich bezweifelt werden, dass sie hier mehr Geld erhalten als die jungen Damen, die schon im Job anfangen. Und es stellt sich die Frage, was von den höheren Bildungsabschlüssen der Mädchen zu halten ist, wenn schon das Bildungsministerium offen einräumt, dass Jungen bei gleichen Leistungen schlechter benotet werden als Mädchen.
Nicht zuletzt hat noch niemand beantworten können, weshalb Arbeitgeber überhaupt noch männliche Kräfte einstellen, wenn doch Frauen bei gleicher Leistung so sehr viel billiger arbeiten. Vielleicht sind ominöse 'Männerbünde' schuld, die sich im allgegenwärtigen Patriarchat ganz gemein gegen überlegene Frauen verschworen haben und überall gläserne Decken einziehen?

Sonntag, 27. September 2009

Märchenstunde beim DGB: 'Staat bezahlt Frauen schlechter'

'...Beamtinnen verdienen in Deutschland einer Studie zufolge deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Das Einkommen von Frauen im Staatsdienst liege 18,7 Prozent unter dem von Männern, berichtete die "Welt" unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Besonders stark ist das Einkommensgefälle demnach im mittleren und höheren Dienst, wo es bei 23,2 beziehungsweise 22,6 Prozent liege.
Die ungleiche Bezahlung liegt den Autoren der Studie zufolge zu einem Großteil an der hohen Teilzeitquote der Frauen unter den Beamten. Fast die Hälfte der Beamtinnen und Richterinnen seien teilzeitbeschäftigt. Der Frauenanteil an den Teilzeitbeschäftigten betrage 80 Prozent ...'
(n-tv)

Natürlich ist auch beim DGB seit Jahrzehnten bekannt, dass eine Hauptsekretärin auf den Cent genau so viel Geld bekommt wie ein Hauptsekretär, dass auch die Besoldungsgruppen A14 und A16 keinen Geschlechtsunterschied kennen.
'...Dass Frauen kaum in Führungspositionen aufrückten, sei ein Beleg für eine "Kultur männlich dominierter Führung im öffentlichen Dienst", urteilen die Arbeitnehmervertreter ...'
Auf den Gedanken, dass Frauen weniger wert auf Karriere legen, sich den Stress von Führungsaufgaben nicht antun wollen, kommt beim DGB offenbar niemand. Wie viel bequemer ist es doch, von einer Benachteiligung von Frauen zu schwadronieren und 'Gleichstellung' zu fordern. Bei der Alimentation, nicht etwa bei der Leistung oder auch nur bei der Arbeitszeit.

Dienstag, 22. September 2009

Erste Aufsichtsratschefin eines DAX-Konzerns

'Zum ersten Mal hat der Aufsichtsrat eines DAX-Konzerns eine Frau an seine Spitze berufen. Beim Konsumgüterkonzern Henkel übernahm Simone Bagel-Trah, die Ur-Ur-Enkelin des Firmengründers Fritz Henkel, den Vorsitz des Kontrollgremiums. Der Verband deutscher Unternehmerinnen lobte die Wahl als "positives Signal, das längst überfällig war". Im Berliner "Tagesspiegel" wertete auch Bundesfrauenministerin Ursula von der Leyen den Aufstieg Bagel-Trahs als "wichtiges Signal für die Wirtschaft"... (tagesschau)

Wofür soll es ein 'positives' und gar 'wichtiges' Signal sein, wenn eine Verwandte mit Doppelnamen an die Spitze eines Familienkonzerns rückt? Sollen alle Unternehmen jetzt ihre Urenkelinnen wegen Verwandtschaft und wegen Frauseins an die Firmenspitze stellen?
Wir wollen für die Firma Henkel hoffen, dass sie mit ihrer Frau ganz oben mehr Glück hat als die KfW mit Frau Mätthaus-Maier oder die HRE mit Frau von Oesterreich. Wäre schade um Henkel.

Kindesmörderin zu lebenslanger Haft verurteilt

'... In Stuttgart ist eine Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil sie ihre zwei Kinder in der Wanne ertränkt hatte. Die Mutter habe nicht mehr verkraftet, dass diese sich auf die Treffen mit ihrem Vater freuten, hieß es ...'(n-tv)

Das ist nun wirklich ein erstaunliches Urteil. Unvoreingenommene Beobachter sind gewöhnt, dass Kindesmörderinnen gar nicht oder lächerlich gering betraft werden, weil vor Strafgerichten normalerweise schlichtes Frausein für einen Opferstatus genügt, der eine Bestrafung ausschliesst. Insbesondere Mütter, die ihren Nachwuchs umbrachten, konnten bislang auf die besondere Milde der Gerichte zählen.
Nähern wir uns langsam einer Zeit, in der auch Frauen als für ihre Taten voll verantwortlich gelten, so wie Männer? Warten wir die Berufungsinstanz ab.

Donnerstag, 17. September 2009

'Der Erfolg ist weiblich'

Wie klein, mies und nutzlos müssen Frauen sich fühlen, wenn sie nach dem Sieg in der Fußball-Europameisterschaft ausgerechnet auf ihrem Geschlecht als Erfolgsfaktor herumreiten?

'... Der DFB arbeitet schlicht und ergreifend professioneller als die Verbände der meisten anderen Nationen. Die Erfolge sind der Lohn einer hervorragenden Nachwuchsarbeit – siehe Kim Kulig. Und der Erfolg ist weiblich. An fast allen Schlüsselpositionen, nicht nur in der Nationalmannschaft, arbeiten Frauen ...'(n-tv)

Zwar ist die Ohnmacht der Damen, die gegen eine B-Auswahl der Herrenbundesliga nicht den Hauch einer Chance hätten, durchaus verständlich - aber die Formulierung, Erfolg sei weiblich, erinnert doch arg an an kleines, trotziges Kind, das zornig schreiend die Fäustchen ballt und um jeden Preis so groß und stark wie Papi sein will.

Mittwoch, 9. September 2009

"Gesetz zur Verbesserung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern"

Es gibt in der Wirtschaft durchaus Bereiche, in denen für die gleiche Leistung unterschiedlich hohe Löhne gezahlt werden - beispielsweise bekommen Leiharbeiter deutlich weniger Geld als die Stammbelegschaft. Eine Ungleichheit, von der SPD gemacht und in erster Linie nur Männer betreffend, daher nicht der Rede wert.
Nun ist Wahlkampfzeit und Arbeitsminister Scholz hat mit Blick auf das weibliche Wählerpotential das alte feministische Märchen von der Ungleichbezahlung aufgrund des Geschlechts ausgegraben:

'...Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will Frauen vor Lohndiskriminierung schützen ... Im Durchschnitt verdienen Frauen in Deutschland 23 Prozent weniger als Männer. Darin sieht Scholz ein Indiz "für die fortbestehende Ungleichbehandlung von Frauen im Erwerbsleben" ...Scholz schlägt vor, durch statistische Verfahren künftig "zuverlässige Informationen" über geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede ermitteln zu lassen. Liegen solche vor, sollen Betriebsrat und Antidiskriminierungsstelle des Bundes in einem besonderen Verfahren vom Arbeitgeber die Durchsetzung gleicher Bezahlung für gleichartige Tätigkeiten verlangen können ...' (n-tv)

Natürlich, der Herr Scholz möchte nur 'Frauen' schützen, Männer dürfen mit seinem Segen ruhig diskriminiert werden. Männer sind es schließlich, die mit ihrer Arbeit und entsprechenden Transferleistungen (Unterhalt/Rente/Krankenversicherung etc.) ermöglichen, dass Frauen es im Job teilzeitiger angehen lassen und sich den Karrierestress lieber nicht antun.

Dabei gibt es noch viel schröcklichere Ungerechtigkeiten: die Schulnoten! Obwohl alle Schüler einer Klasse dieselben Aufgaben zu lösen haben, bekommen sie völlig unterschiedliche Zensuren. Das geht gar nicht, davor muss man doch irgendwie schützen, vielleicht wenigstens die Mädchen, die wehrlosen, die künftig bestimmt diskriminierten. Die Tatsache, dass schlechtere Schüler schlechtere Noten bekommen als gute, ist ganz eindeutig ein Indiz für Ungleichbehandlung. Ich schlage vor, dass eine Antidiskriminierungsstelle in Zusammenarbeit mit Schulleiterinnen die Durchsetzung gleichartiger Noten für gleichartige Klausuren in einem besonderen Verfahren von den Lehrerinnen verlangen kann.

Die SPD steigert Deutschen- und Männerfeindlichkeit

'...Bundesarbeitsminister Olaf Scholz will Kleinunternehmen in der Wirtschaftskrise mit Mikrokrediten helfen. Dafür soll ein Fonds mit einem Volumen von 100 Mio. Euro aufgelegt werden ... Das Geld soll vor allem für junge Unternehmer und Firmen gedacht sein, die von Frauen oder Ausländern geführt werden ...' (n-tv)

Warum nicht von Frauen oder Ausländerinnen? Will er vielleicht ausländische Frauen ausgrenzen?

Natürlich hat der Herr Arbeitsminister nicht gesagt, wer die erwähnten 100 Mio. Euro aufbringen soll - in erster Linie nämlich deutsche Männer. Aber wir wissen ja schon aus dem Programm der SPD, dass diese Partei eine 'menschliche Gesellschaft' will und zu diesem Zwecke die angeblich männliche Gesellschaft abschaffen möchte. Männer sind eben keine Menschen für die SPD. Da ist die Ausplünderung deutscher Männer, die den Staat und solche Figuren wie Scholz in erster Linie finanzieren müssen, nur nahe liegend.

Bekanntlich sind männliche, deutsche Kleinunternehmer an der Wirtschaftskrise schuld und haben es sich daher selbst zuzuschreiben, wenn sie keine Kredite bekommen. Frauen und Ausländer sind dagegen völlig schuldlose Opfer und verdienen jede Unterstützung.

Samstag, 5. September 2009

Das Märchen von der 'männlichen' Wirtschaftskrise

' ...“Die aktuelle Wirtschaftskrise ist vor allem eine Männerkrise ...“, sagte die CSU-Politikerin am Freitag in München. ...Wenn Frauen in Wirtschaft und Politik mehr zu sagen hätten, würde die ganze Gesellschaft davon profitieren, sagte Haderthauer ...' (OVB)

Nun wissen wir von Quotenfrauen in der Politik, dass sie nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern nur wegen ihres Mangels an Männlichkeit an den Futtertrögen sitzen. Aber könnten sie dort nicht wenigstens schweigend schmatzen? Diese neidgetriebenen Uraltmärchen des Feminismus' bieten ja nicht einmal Unterhaltungswert.

Die Wirtschaftskrise - ja, ist der lieben Quotentussi von der CSU beim Blättern in bunten Frauenzeitschriften entgangen, dass unser Kanzler weiblich ist? Hält sie Frau Schickedanz oder Frau Schaeffler für männlich? Oder Bettina von Oesterreich, die seit 2007 als Risikovorstand bei der im DAX gelisteten Hypo-Pleitebank wirkte? Oder ist Blythe Masters von JP Morgan Chase, die dort die Ursache der Wirtschaftskrise entwickelt hat (so genannte Credit Default Swaps), vielleicht ein Mann? Und wir wissen es alle nicht, wir Dummerchen, bis uns Frau Haderthauer belehrt?

Was geschieht, wenn Frauen in einem Bereich mehr zu sagen haben, läßt sich eindrucksvoll am Schulwesen ablesen - die Qualität geht seit der Frauendominanz dort steil nach unten, männliche Schüler werden nach Kräften diskriminiert. Davon soll die Gesellschaft profitieren?

Für Frauenquoten im Cockpit!

'... Im Cockpit von Flugzeugen sind Frauen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert. Dies gelte für alle deutschen Fluggesellschaften, sagte die Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen (VDP), Hedwig Sensen. Laut Sensen hat sich der Frauenanteil am Cockpitpersonal in den vergangenen Jahren allerdings leicht erhöht. Bei der Lufthansa habe er 2008 bei 4,5 Prozent gelegen, im Jahr 2004 seien es 3 Prozent gewesen ... Der geringe Frauenanteil ist nach den Worten von Sensen auf ein zu geringes Interesse von Mädchen für technische Berufe zurückzuführen ... Im Luftverkehr gehe es ähnlich zu wie in den Chefetagen großer Unternehmen, sagte Sensen. Oben sei die Luft für Frauen "ganz dünn". Besonders eklatant sei der Frauenanteil beim deutschen Militär, wo es bislang nur zwei Kampfpilotinnen gebe ...' (n-tv)

Ich sage nur: jahrtausendelange patriarchalische Unterdrückung vom Allerübelsten! Wie anders könnte das geringe Interesse von Mädchen für technische Berufe zu begründen sein? Doch nicht etwa damit, dass deutsche Frauen von sich aus keine Lust auf den Stress haben und lieber Hausfrauen sein möchten?

Mein Vorschlag: Frauenquoten im Cockpit! Mindestens 40%! Wer braucht denn solchen Mumpitz wie technisches Interesse? Mit ein wenig emotionaler Intelligenz wird sich so ein Flieger doch wohl steuern lassen; was Männer Können, können Frauen schon lange! Außerdem gibt es die Autopilotin, die macht das schon.

Nur zwei Kampfpilotinnen beim Militär? Gemessen an der Menge der bei der Bundeswehr zwangsweise dienenden Frauen (0, in Worten: Null) will mir die Zahl zwei recht hoch erscheinen.

Mittwoch, 2. September 2009

Gläserne Decken überall?

Seit Jahren versuchen Frauen, statt mit Einsatz und Leistung über die Jammernummer auf gut bezahlte Jobs zu kommen. Ein durchaus erfolgversprechender Weg, wie wir von anderen selbst ernannten Opfergruppen wissen. Heute wird auf n-tv wieder einmal das beliebte Märchen von den imaginären 'gläsernen Decken' bemüht, gegen die eigentlich überlegene Frauen dauernd mit den Köpfen tonken, wenn sie Karriere machen wollen:

'... Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer - und eine Kanzlerin noch längst keine Gleichstellung ... Bundeskanzlerin Angela Merkel, hat es selbst gesagt: "Was die Gleichberechtigung betrifft, ist die Wirtschaft immer noch der geschlossenste Bereich der Gesellschaft." ...'

Wobei der grandiose semantische Trick, aus der 'Gleichberechtigung', von der die Kanzlerin sprach, das glatte Gegenteil, die 'Gleichstellung' zu machen, gewiß für eine Spitzenposition qualifiziert.

'... "Durch die Bundeskanzlerin entsteht in der Öffentlichkeit vielleicht ein schönes Bild von Frauen in Führungspositionen", sagt Corinna Kleinert vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Wirklichkeit aber sei es für Frauen nach wie vor schwierig, in die Führungsriege vorzustoßen ... Die Luft ist dünn für Frauen an der Spitze. Die gläserne Decke können sie oft nicht durchstoßen ...''

Während es für Männer ohne Zweifel ein Leichtes ist, wie nebenbei mal eben in eine Führungsposition aufzusteigen; was man schon daran erkennt, dass 98% aller Männer feist in Führungspositionen sitzen, die sie zudem noch durch pures Mannsein und gemeines Ausgrenzen von Frauen via selbst gebauter Glasdecken erreicht haben.

"Außerdem sind Führungspositionen fast immer in Vollzeit. Teilzeit ist nichts um Karriere zu machen."

Selbstverständlich ist Frauen keinesfalls zuzumuten, wie Männer Vollzeit zu arbeiten - so weit soll die 'Gleichstellung' denn nun doch nicht gehen. Gleichstellung meint die Gleichstellung nur hinsichtlich Bezahlung und Führungsposition, nicht etwa beim Zeit- und Arbeitsaufwand. Die übliche Rosinenpickerei also.

Freitag, 28. August 2009

Mordende Mütter wollen Kinder schützen

Selbst wenn es um so fürchterliche Themen wie die Ermordung von kleinen Kindern geht, sehen die Medien (hier der Stern) und 'Kriminologen' nur Männer als fiese Bösewichter, mordende Mütter dagegen als besonders edle Wesen:

'... Die Frauen ... wollen die Kinder schützen. Bei Männern, die sich und ihre Kinder getötet haben, gibt es manchmal großen Hass zwischen den Eltern. Männer töten auch dann die Kinder, wenn sie ihrer Frau die Freuden des Elternseins nicht gönnen ...'

Prof. Dr. Christian Pfeiffer entblödet sich nicht, ausdrücklich nur hinsichtlich des weiblichen Geschlechts zu behaupten, 'dass diese Frauen keine Bestien in Menschengestalt sind, keine Ungeheuer. In aller Regel sind sie selbst in ihrer eigenen Kindheit und Jugend Opfer von Gewalt geworden ...'

Für Männer gilt diese wohlfeile Entschuldigung wohl nicht? Die sind wohl Bestien in Menschengestalt, Ungeheuer? Ein Direktor des kriminologischen Forschungsinstituts sollte nun wirklich wissen, dass Opfer von Gewalt in erster Linie männlich sind. Und er sollte ebenfalls wissen, dass die größte Gefahr für ein Kind, ermordet zu werden, von der Mutter ausgeht - nicht vom Vater.
Dr. Christian Pfeiffer könnte gut und gerne durch irgendeine Quotenfrau ersetzt werden - die würde den Job auch nicht schlechter machen.

Friseurinnen gleichstellen?

' ... Ob Friseurin, Hotelfachfrau oder medizinische Fachangestellte – in Ausbildungsberufen, die mehrheitlich von Frauen gewählt werden, sind junge Frauen deutlich benachteiligt. Das zeigt der neue Ausbildungsreport der DGB-Jugend ... Junge Frauen schneiden sowohl bei der Vergütung als auch beim Überstundenausgleich und der Zahl der Urlaubstage deutlich schlechter ab als Auszubildende in männlich dominierten Berufen. Dort liegt die Ausbildungsvergütung im Schnitt mehr als 100 Euro oder fast 22 Prozent höher als in „Frauenberufen“ ... Auch bei den Urlaubstagen zeigen sich deutliche Unterschiede. Junge Metallbauer oder Elektroniker haben im Durchschnitt drei Tage mehr Urlaub als junge Friseurinnen oder medizinische Fachangestellte ...' (dgb)

Unterschiedliche Entlohnung hängt von der Branche ab, nicht vom Geschlecht. Dass die Bezahlung von Friseuren und Floristen nicht üppig ausfällt, dürfte sich herumgesprochen haben. Wenn den Mädels eine gute Bezahlung wichtig ist, dann sollten sie eben Metallbauerinnen oder Elektronikerinnen werden - oder hindert sie vielleicht das allgegenwärtige Patriarchat?
Frauen wählen ihren Job eher nach persönlicher Neigung; im Hinterkopf, dass sie einmal einen Partner haben werden, der mehr arbeitet und verdient. Von Frauen erwartet bekanntlich niemand, dass sie eine Familie ernähren können, von Männern dagegen schon. Das erklärt auch, weshalb Männer sich im Job stärker engagieren und besser bezahlte Tätigkeiten unabhängig von persönlicher Neigung wählen: Frauen wünschen sich Partner mit Geld und Status.
Solange junge Frauen nicht in der Lage oder willens sind, sich bei Partner- und Berufswahl von längst überkommenen Traditionen zu lösen und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, wird sich kaum etwas ändern. Da hilft auch kein Geplärre nach 'Gleichstellung' von Tätigkeiten, die nicht gleich sind.

Donnerstag, 27. August 2009

Frau Schwesig für noch mehr Frauenprivilegien

Steinmeiers Schattenfamilienministerin Manuela Schwesig in der TAZ mit Forderungen nach weiter ausufernden Frauenprivilegien:

'...Ich vermisse manchmal, dass Frauen in Führungspositionen auch ihrerseits Frauen fördern ... Sehen Sie sich unsere Bundeskanzlerin an. Auch wenn sie in der Union ist, hätte sie doch was für die Frauen tun können. Aber sie übergeht ihr Frausein und macht keine offensive Frauenpolitik. Ich bin davon schon sehr enttäuscht ...Frank-Walter Steinmeier nimmt die Frauenfrage ernst ...Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen. Dafür brauchen wir verbindliche Regelungen und Zielvorgaben, zum Beispiel einen Frauenförderplan ...'

Frauenquote beim Bundesverfassungsgericht gefordert

In einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (27.8.09) schreibt die Politikwissenschaftlerin (Quotenprofessorin?) Frau Landfried: "Gerade am Bundesverfassungsgericht, das nicht selten über frauenpolitische Fragen entscheidet, sollten die Kompetenz und die spezifische Erfahrung von Frauen in ausreichendem Maße vertreten sein. Wenn noch nicht einmal ein Fünftel der Richterstellen mit Frauen besetzt ist, dann zeigt dieses eine ausgeprägte Unterrepräsentation ... Es wäre daher sinnvoll, durch eine Quote eine angemessene Berücksichtigung von Frauen bei der Wahl der Verfassungsrichter sicherzustellen."

Frauenquoten gibt es ja schon lange und in vielen Bereichen, in den Parteien, im öffentlichen Dienst, bei der Bundeswehr, seit 2006 sogar für Bundesverdienstkreuze. Allerdings kann nicht festgestellt werden, dass sich durch die Quote in irgendeinem Bereich etwas verbessert hätte, außer für die betroffenen Frauen selbst, für die schlichtes Frausein als Qualifikation genügt, um gegenüber Männern privilegiert zu werden.

Es bleibt ohnehin die Frage offen, weshalb es ausgerechnet für das weibliche Geschlecht gut dotierte Quotenpöstchen, und nur um die geht es, geben soll. Warum nicht auch Quoten für Ausländer und Behinderte, Rothaarige und Atheisten, Raucher und Linkshänder? Für diese Gruppen sehe ich, nicht nur beim höchsten Gericht, eine ausgeprägte Unterrepräsentation.

Eine beschämende und mit der Gleichberechtigung unvereinbare Unterrepräsentation von Frauen gibt es übrigens tatsächlich: bei den Zwangsdiensten (Wehrdienst/Zivildienst). Die werden zu 100% von Männern erledigt.
Nicht zu vergessen die Unterrepräsentation der Damen in gefährlichen Berufen - fast alle tödlichen Berufsunfälle erleiden Männer.

Dienstag, 25. August 2009

Starke Frauen oder Bittstellerinnen?

Da lesen wir fast täglich von überlegenen und starken Frauen, die eigentlich alles besser können als Männer, sogar Fernsehserien unter dem Titel 'Frauen können's besser' legen Zeugnis ab von der Genialität des weiblichen Geschlechts.
Sobald es aber darum geht, beim Chef Lohnerhöhungen einzufordern, sind die Damen plötzlich ganz still und in sich gekehrt. Keine Anzeichen der sonst üblichen Stärke. Vielmehr haben wir es plötzlich mit furchtbar verschüchterten Mädchen zu tun, die, zu Boden blickend, den Mund nicht aufbekommen und wie unmündige Kinder an die Hand genommen werden müssen:

'...Verdient eine Frau weniger als ein gleichrangiger Kollege, sollte sie nach Meinung von Kanzlerin Merkel zu ihrem Chef gehen und mehr Geld fordern. Damit mache sie es sich zu einfach, meinen FDP und die Grünen. Frauen seien keine "Bittstellerinnen", sondern bräuchten Gesetze ... Die Grünen-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Renate Künast, sagte, Merkel habe "keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit von Frauen". Sie mache die Frauen zu "Bittstellerinnen, statt ihnen mit Gesetzen den Rücken zu stärken." Es sei "beschämend, dass Frauen immer noch fast ein Viertel weniger verdienen als Männer." Nötig sei ein Gleichstellungsgesetz für die Wirtschaft ...' (n-tv)

Jemand, der höheren Lohn fordert, ist ein Bittsteller?
Bemerkenswert auch, dass Frauen trotz ihrer umfassenden Überlegenheit angeblich 'fast ein Viertel weniger verdienen als Männer'. Abgesehen davon, dass niemand eine Frau kennt, die bei gleicher Leistung(!) weniger verdient als ein Mann, muß man sich doch wundern, dass die Arbeitgeber, die locker ein Viertel Lohnkosten sparen könnten, nicht wenigstens in der Wirtschaftskrise die teuren Männer flugs feuern und statt dessen massenhaft billige Frauen einstellen.

Samstag, 22. August 2009

Maskuline Privilegien am Herd

'...Die traditionelle Hierarchie in der Küche bestand seit Beginn der ganz hohen Kochkunst auch darin, dass spektakuläre Essen in prominenten Häusern ausschließlich von Männern gekocht wurden. Überall dort, wo Mann sich Lorbeeren erwerben konnte.
Von Anfang an waren es Männer, die den Lauf der Zeit bestimmen wollten, Männer waren Kaiser und Könige, der Papst war ein Mann, die Pferdelenker waren männlich; und wer anderen den Bart scheren wollte, durfte dies nur, wenn er selber Bartwuchs aufweisen konnte. Im Fall der kochenden Männer waren die Begründungen wie "Eine Frau kann schwere Suppentöpfe gar nicht tragen" oder "Frauen fürchten den Umgang mit scharfen Messern" genau so heuchlerisch wie die Verbannung von talentierten Frauen in die Anonymität der Klöster. In Wirklichkeit ging es den Männern zu allen Zeiten nur darum, ihre Berufsgruppe vor Konkurrenz zu schützen und ihre maskulinen Privilegien zu erhalten ...'


Sätze wie in Stein geritzt, sicher mit Fräulein Schwarzers lila Feder, möchte man meinen. Aber - man irrt in diesem Fall. Sie stammen aus einem launigen Buch über den kulinarischen Weg der Deutschen. Es heißt 'Die Deutschen und ihre Küche' (Rowohlt, 2007, Seite 66) und stammt von einem unserer bekanntesten Gourmetkritiker, nämlich von Wolfram Siebeck. Dieser Feinschmecker, Jahrgang 1928, ist bislang nicht als Radikalfeminist in Erscheinung getreten und ich wage die Vermutung: Er ist auch tatsächlich keiner.
Ich zitiere diesen Abschnitt, um zu dokumentieren, wie sehr vulgärfeministische Plattidüden quasi als Alltagsweisheiten in sämtlichen Köpfen verankert zu sein scheinen, wie selbstverständlich sie auch in den entlegensten Ecken Raum finden und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern vergiften.

Nun sollte allgemein bekannt sein, dass Frauen vor Verfügbarkeit effektiver Verhütungsmittel oftmals sehr viele Kinder hatten und lange Zeit schwanger waren, daher kaum auch noch andere Höchstleitungen erbringen konnten. Leider ist es in den letzten Jahren Mode geworden, Schutzvorschriften für Frauen in Diskriminierung selbiger umzudeuten - als wenn sich irgendjemand, egal welchen Geschlechts, um unangenehme, harte, schmutzige Arbeitsbedingungen reißen würde.

Natürlich weiß gerade Herr Siebeck als regelmäßiger Besucher von Gourmettempeln, dass auch heutzutage fast alle Spitzenköche männlichen Geschlechts sind. Den Guide Michelin und Gault Millau wird er zudem im Regal stehen haben und könnte beim Nachschlagen in allen Jahrgängen leicht feststellen, dass weibliche Höchstleistungen in der gehobenen Küche zu den Raritäten gehören.

Niemand aber hindert Frauen daran, in der höchsten Liga der Gastronomie mitzuspielen - kein Mann, kein Patriarchat, keine gläserne Decke, keine frauendiskriminierende Schutzvorschrift. Es gibt ja auch durchaus positive Beispiele weiblicher Kochkunst, z.B. Frau Poletto in Hamburg mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten. Allerdings erfordert das Spiel in der ersten Liga neben Talent, Kreativität und Durchhaltewillen auch sehr harte Arbeit, immer wieder.
Trotz jahrzehntelanger Förderung bringen aber die meisten Frauen diese Energie offensichtlich nicht auf. Es fehlt wohl der Wille zum Erfolg. Und natürlich gibt es für die Damen weitaus bequemere Wege, die Brötchen zu verdienen, zum Beispiel als Quotenfrau im öffentlichen Dienst.

Herr Siebeck, dessen Bücher und Kommentare ich im übrigen sehr schätze, täte sicher gut daran, sich auf Heimspielen in Edelrestaurants statt mit dumpf nachgeplapperter Männerfeindlichkeit auf feministischer Seite im Geschlechterkrieg zu tummeln. Hetzerische Sätze wie 'Während die Männer zu allen Zeiten Kriege führen, von der Steinzeit bis in die siebziger Jahre, bereiteten die Frauen die Speisen' (S. 204) will ich in einem Kochbuch nicht lesen, denn das ist der Stoff, aus dem die EMMA ist.

Freitag, 21. August 2009

Wo sind die diskriminierten Frauen?

'... Die von Wirtschaft und Teilen der Union und FDP befürchteten Klagewellen blieben aus. Viel mehr war von dem Gesetz aber nicht mehr zu hören. Die größte Enttäuschung herrscht jetzt bei Gewerkschaften und Verbänden, die sich etwas anderes vom AGG erwartet hatten ...', berichtet die TAZ

Vor drei Jahren trat das 'Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz' in Kraft, Frauenbewegte erhofften sich massenhaft Klagen Millionenabfindungen für Frauen. Möglicherweise haben die Damen noch gar nicht bemerkt, wie brutal sie benachteiligt werden und müssen erst von Feministinnen 'angesprochen' und geschult werden?

Vergewaltigung von Männern

Selbst wenn es einmal, was selten genug geschieht, einen Artikel über männliche Vergewaltigungsopfer gibt, kann sich die Zeit eine Überhöhung weiblicher Opfer nicht schenken:

' ... Frauen werden nach einer Vergewaltigung oftmals von ihren Männern verstoßen, womit nicht nur das Leben des Opfers, sondern das einer ganzen Familie, eines ganzen Dorfes zerstört werden kann. Mit dem sozialen Tod der Frau verschwindet immer auch eine Mutter, eine Bäuerin - und damit auch die Versorgerin einer ganzen Gruppe ...'

Warum so kleinlich? Warum soll eine einzelne Frau nur Mutter, Bäuerin, Versorgerin einer Gruppe sein? Warum nicht des ganzen Landes, der Welt?

Immerhin ist der Autorin aufgefallen: 'Doch gezielte Hilfsangebote für männliche Opfer gibt es bislang keine.'

Wie weibliche Offiziere in der Schifffahrt benachteiligt werden ...

Ein Interview dazu in der Zeit ...

'... Eine Frauenquote gibt es nicht ... Man ist häufig viele Monate am Stück unterwegs und arbeitet häufig zwölf bis 16 Stunden pro Tag ... weil es so wenige Frauen gibt, erfahren sie eine Sonderbehandlung. Das kann auch angenehm sein. Zum Beispiel, wenn die Seemänner ihnen körperlich schwere Arbeiten abnehmen ...'

Hoppla, wie jetzt, überhaupt keine Frauenquote? Ja, wo sind wir denn?

Vermutlich wäre das PiratInnenproblem von doppelnamentragenden Quotenkapitäninnen schon lange gelöst worden - die Damen hätten einfach ihre soziale Kompetenz und allgemeine Überlegenheit, die sich bekanntlich schon früh in besseren SchulnotInnen zeigt, deeskalierend eingesetzt. Piratinnen und Piraten nämlich würde es ganz schön zu denken geben, wenn da plötzlich so eine starke Frau auf der Brücke steht, sie würden schuldbewusst die Köpfe senken und wie geprügelte Hündinnen von dannen ziehen ...

Montag, 17. August 2009

Air France verbietet Männern, neben Kindern zu sitzen

'...Paris - Die französische Fluggesellschaft Air France verbietet alleinreisenden Männern Sitzplätze neben unbegleiteten Kindern unter zwölf Jahren. Dies geschehe aus Sicherheitsgründen, sagte eine Sprecherin der Fluggesellschaft am Montag in Paris. Genauer wollte sie sich nicht dazu äußern. Für Frauen gelte die Regel nicht ...' (Merkur)

British Airways hatte sich bereits 2006 für diesen Generalverdacht gegen sämtliche Männer entschieden. Es wäre sinnvoll, wenn Männer künftig auf Flüge mit sexistischen Fluggesellschaften ganz verzichteten und die Plätze den höherwertigen Wesen (Frauen) überließen.
Glücklicherweise kann man Männer auch ohne irgendwelche Extra-Kennzeichnungen deutlich von Frauen unterscheiden, da bereitet die Selektion keine Probleme.

Samstag, 15. August 2009

Beischlafbettler bei den Grünen

'... Die Frauen sollen entscheiden, ob die Männer reden dürfen, auch wenn keine Frau etwas zu sagen hat ...' - aus der Welt über einen Parteitag der Grünen.

Männer?
Was sollen das denn für Männer sein, die sich von Frauen vor die Tür schicken lassen? Die von Frauen entscheiden lassen, ob sie reden dürfen oder nicht? '„Wenn keine Frau reden will, sollen die Männer reden können“'

Das sind keine Männer. Das sind allenfalls warmduschende Beischlafbettler, kuschende Hündchen, hochnotpeinliche Anlässe zum Fremdschämen. Ein Kerl mit Eiern kann weder Grünen-Wähler noch Grünen-Mitglied sein - das Vorgehen der grünen Damen ist satzungsgemäss.

Frauen bevorzugt?

' Stabwechsel in der Chefetage / Frauen bevorzugt

Viele Frauen an der Spitze eines Unternehmens würden den Betrieb gern einer Frau übergeben. Bei Frauen, die ihn selbst gegründet haben, ist es fast jede dritte, insgesamt immerhin jede fünfte, ergab eine Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)...', so berichtet n-tv

Aus der Tatsache, dass nur jede dritte bis fünfte weibliche Unternehmerin ihren Betrieb am liebsten einer Frau übergeben würde, zu schließen, dass Unternehmerinnen Frauen als Nachfolger bevorzugen würden, spricht für den Endsieg feministischer Logik über die Mathematik.
Immerhin konnte so geschickt der Hinweis vermieden werden, dass die große Mehrheit der Unternehmerinnen offenbar männliche Nachfolger bevorzugt. N-TV garniert den Bericht gar mit einem Bild von zwei Sportlerinnen. Text: 'Von wegen stutenbissig: Viele Frauen würden eine Nachfolgerin bevorzugen.'

Muss eine angebliche weibliche Überlegenheit wirklich derart plump herbeigeschrieben und bejubelt werden?

Freitag, 14. August 2009

Wie der Feminismus den Sex erledigt hat

'..."Verhandlungsmoral" ist ein Ergebnis des Feminismus, und eigentlich könnten sich die Frauen stolz auf die Schulter klopfen über den Erfolg – doch die Nebenwirkungen sind offensichtlich. "Alles auszuhandeln hat tatsächlich bei allen Verdiensten auch problematische Nebenfolgen gezeigt. Sex wird zu einem zivilisierten, gezähmten, aber auch langweiligen Akt", erklärt der Wissenschaftler. Statt Habenwollen, Verlangen, stürmischem Besitzergreifen oder lustvollem Unterwerfen gibt es Verständnis und Harmonie ...' - aus der Welt.

Wer den Löwen in einen Käfig steckt und kastriert, bekommt den gewünschten Schmusekater. Wer sich in einen Käfig stecken und kastrieren läßt, wird zum artigen Schmusekater.

Donnerstag, 13. August 2009

Kinder schützen!

'Nach dem sexuellen Missbrauch von fünf Mädchen durch einen Grundschullehrer im Zeltlager fordert der bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) mehr Vorsichtsmaßnahmen bei der Auswahl der Pädagogen. Künftig sollen neue Kollegen beim Amtsarzt auf pädophile Neigungen untersucht werden ...', berichtet die Welt.

Dieser Forderung schließe ich mich vollumfänglich an! Und ich gehe für den Kinderschutz noch weiter: Sämtliche potentiellen Mütter sollten beim Amtsarzt auf mörderische Neigungen untersucht werden. Nach den vielen Fällen von Verhungernlassen von Babys, Tiefkühlen, in Blumenkästen eintopfen durch ihre Mütter sowie Weitwurf vom Balkon brauchen wir endlich mehr Vorsichtsmaßnahmen bei der Mütterauswahl.
Schon vor längerem berichtete die Berliner Zeitung:

'...Das Bundeskriminalamt untersuchte damals 1 650 vollendete Tötungsdelikte an Kindern. Die Ergebnisse überraschten viele: Nur in 80 Fällen war der Täter ein Fremder, 283 Fälle blieben unaufgeklärt. Aber in 1 030 Fällen töteten die Eltern - und noch verblüffender: nur 305 Mal waren es die Väter, aber 725 Mal die Mütter. Es ist anzunehmen, dass dies die Spitze des Eisbergs zeigt: Der Anteil der Frauen, die ihr Kind prügeln, dürfte ebenfalls hoch sein ...'

Frankreich erwägt weitere Männerdiskriminierung

'In Norwegen gilt seit 2008 für knapp 500 Aktiengesellschaften eine 40-prozentige Frauenquote in Aufsichtsräten. Firmen, die dagegen verstoßen, drohen hohe Strafen. Auch in Frankreich denkt man nun laut über eine Frauenquote in börsennotierten und staatlichen Unternehmen nach ...' (DRadio)

Das kann nicht überraschen. Frauen sind zwar in Frankreich 'im Durchschnitt besser ausgebildet als Männer', aber offenkundig nicht willens oder in der Lage, wie Männer selbst ein Unternehmen aufzuziehen oder es mit eigener Leistung in die Chefetagen zu schaffen. Also muss als alleinige Qualifikation 'tittentragend' genügen, um die Wirtschaft feministischen Träumen entsprechend auszusaugen und die Früchte männlicher Arbeit faulen Frauen ohne Gegenleistung zuzuschanzen.

'... Frauen gehen mit wirtschaftlichen Risiken sehr viel vorsichtiger um und agieren auch eher auf längere Sicht ...' - offenbar gibt es in Frankreich keine Frau Schaeffler und auch keine Frau Schickedanz ...

Verstoß gegen die Fürsorgepflicht

'...2007 verhungerte und verdurstete der damals zweijährige Robin auf qualvolle Weise - nun muss die Mutter des Jungen für acht Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Chemnitz hat sie wegen Totschlags und Misshandlung Schutzbefohlener verurteilt ... Die Frau aus dem sächsischen Kirchberg hatte ihren zweijährigen Sohn Weihnachten 2007 fast drei Tage lang allein zu Hause gelassen und war zu einer Internet-Bekanntschaft gereist - obwohl das Kind schon tagelang nichts gegessen hatte. Kurz darauf war Robin tot ...' Weiter im Spiegel.

8 Jahre sind eine harte Strafe für eine Nichtigkeit wie Verletzung der Fürsorgepflicht - ein bißchen mehr Verständnis für die sozial gewiß kompetente Mutter wäre hier schon angezeigt gewesen. Erstaunlich, dass sich im Bericht, anders als üblich, keinerlei Hinweise auf einen eigentlich und moralisch und überhaupt hauptschuldigen Vater findet. Hat die Täterin denn nicht einmal einen bösen Vater, dem man die Schuld in die männlichen Schuhe schieben könnte?

Wie wohl ein Mann für die gleiche Tat bestraft worden wäre?

Montag, 10. August 2009

Alice erzählt wieder Märchen

In der Emma schwadroniert Alice Schwarzer über 'selbstbestimmte Mutterschaft':

' ... Denn Frauen, die nicht Mutter werden wollen, treiben ab; egal, was sie glauben oder nicht; egal unter welchen Umständen, selbst bei drohender Todesstrafe (wie im Dritten Reich). Sie sind es ja schließlich auch, die nicht nur neun Monate schwanger, sondern danach auch mindestens zwanzig Jahre verantwortlich sind für das Kind, nicht selten allein oder fast allein, quasi immer an erster Stelle ...'

Ich erinnere mich auch noch sehr gut an die Parole 'Mein Bauch gehört mir' und will den Damen ihr Eigentumsrecht keinesfalls streitig machen. Allerdings weigern sich die Damen bis heute konsequent, die entsprechende Verantwortung für 'ihren Bauch' und dem, was mit ihm geschieht, zu übernehmen. Bekanntlich entscheiden sie ganz allein, wann, von wem und wie viel Nachwuchs sie bekommen. Weder zu Abtreibung noch zum Gebären werden sie gezwungen. Folgen und Kosten der oft einsamen Entscheidung wollen Mütter allerdings nur ungern tragen, das mögen doch bitteschön Männer oder wenigstens der Staat als Ersatzmann übernehmen.
Leider haben Frauen niemals gelernt, dass Verantwortung bedeutet, selbst für die Folgen einer Entscheidung aufzukommen. Sie allein sind es, die schwanger werden und sollten doch, so sie das nicht wollen, einfach auf Verhütung achten. Das nennt man Eigenverantwortung und erspart Abtreibungen.

Frauen werden heutzutage sämtliche Lebensrisiken vom Staat abgenommen, wieviele Kinder sie auch von wie vielen Männern bekommen mögen, sie und ihr Nachwuchs kommen immer durch.
Leider 'vergißt' Frau Schwarzer zu erwähnen, dass Kinderkriegen für viele Frauen eine Art Notausgang aus nicht immer angenehmer Erwerbsarbeit bedeutet - es ist nämlich angenehmer, die eigenen Kinder zu betüdeln, wie man in Hamburg sagt, als sich täglich bei Lidl an der Kasse zu verwirklichen. Noch erstrebenswerter wird dieser Weg für Frauen, wenn sie ihren Wunsch nach erfülltem Mutterdasein auch noch von Männern, denen dieser Notausgang nicht offensteht, zwangsweise via Unterhalt finanziert bekommen.
Schließlich sollten wir nicht vergessen, dass viele Abtreibungen allein deswegen geschehen, weil der Vater (der als Rechtloser nicht gefragt wird, ob sein Kind abgetrieben werden soll) den Ansprüchen der werdenden Mutter auf ein Luxusleben nicht genügt.
Wenn es Frau Schwarzer tatsächlich um Verantwortlichkeit geht, sollte sie ihre Leserinnen dazu ermuntern, diese tatsächlich wahrzunehmen und für eigene Taten gerade zu stehen, statt Daueropfer zu spielen und das Patschhändchen aufzuhalten. Vielen Damen können es sich nicht recht vorstellen: Gesetze gelten auch für Frauen. Wenigstens sollte es so sein.

Mittwoch, 5. August 2009

Witwe kämpft um Samen

Ich will ein Kind aber keinen Mann, solche Wünsche hört man seit den Siebzigern oft vom emotional besonders intelligenten Geschlecht, dem weiblichen. Das Wohlergehen des Kindes, das dann ohne Vater auskommen soll - egal. Eine starke Frau kann mit ihrer überbordenden sozialen Kompetenz einen Vater allemal ersetzen. Und falls nicht, geht der gestörte Nachwuchs eben zum Seelenklempner, Pech gehabt. Hauptsache, die egoistische Mutti hat sich verwirklicht und ihren Willen bekommen.

Eine 29-jährige Frau aus der Region Neubrandenburg wünscht sich ein Kind von ihrem toten Mann. Das Landgericht hat nun zu entscheiden, ob eine Klinik der Witwe die eigenen Eizellen herausgeben muss, in die zu Lebzeiten des Mannes dessen Samen injiziert worden war. ... Der Mann starb danach bei einem Verkehrsunfall ... , berichtet n-tv

Dienstag, 4. August 2009

Totalverweigerung Wehrdienst / Zivildienst

ENZKREIS/BIRKENFELD. Sechs Monate Gefängnis drohten am Montag einem 23-jährigen Birkenfelder, der den Kriegsdienst verweigert hatte, im September 2008 aus beruflichen Gründen dann aber auch den Zivildienst nicht antrat. „Er ist noch immer uneinsichtig“, so begründete Staatsanwältin Lisa Stegbauer ihren harten Kurs gegen den Totalverweigerer ... (Pforzheimer Zeitung)

Ja, so eine Staatsanwältin, die sich als Frau niemals im Leben Zwangsdiensten ausgesetzt sah und die sofort Karriere machen durfte, hat es natürlich leicht, von geschlechtsbedingt diskriminierten Männern Einsichtigkeit zu verlangen.
Nicht zu vergessen, dass Frauen bei einem Einstellungsgespräch zwar nicht nach einer Schwangerschaft, junge Männer aber sehr wohl nach abgeleistetem Wehrdienst gefragt werden dürfen.
Um auch Frauen endlich Gleichbehandlung angedeihen zu lassen, ist die zeitnahe Einführung von Zwangsdiensten für junge Mädchen erforderlich, sie sollen die Hälfte der Hölle bekommen. Es geht nicht an, dass Frauen mit ihrer demokratischen Stimme auch über Krieg und Frieden entscheiden, sich wie bisher aber im Fall des Falles vornehm zurückhalten und auch noch als Hauptopfer bejammern.

Montag, 3. August 2009

Nur jede 25. Frau ist Chefin

Es ist schon erschütternd: Da geben wir seit Jahrzehnten Millionen für Frauenförderung aus, veranstalten Girlsdays, päppeln die Damen an allen denkbaren Ecken mit Quoten und teuren Extraprogrammen und nun ist nur jede 25. Frau Chefin.
Auch in von Frauen dominierten Branchen gelingt es weiblichen Beschäftigten selten, bis in die Chefetage aufzusteigen, barmt der Spiegel und möchte am liebsten, man hört es durch, der verbreiteten weiblichen Unfähigkeit und Leistungsbereitschaft mittels Zwangsquoten zumindest optisch abhelfen. Denn nach Spiegel-Logik kann die Ursache nur in fieser 'Ungleichbehandlung' zu suchen sein, keinesfalls in weiblichem Versagen oder Unwillen.

Um der ewigen Nörgelei ein Ende zu bereiten, sollten wir uns angewöhnen, sämtliche Frauen als 'Chef' zu bezeichnen. Im herrschenden Feminismus wäre das zumindest sachlich nicht verkehrt.

Samstag, 1. August 2009

Frauenpower auf Amrum?

Sommerurlaub auf der Nordseeinsel Amrum, kann es etwas Schöneres geben? Ab Dagebüll ging es auf die Fähre, kräftige Männer machten das Boot fest und organisierten das RollOff-RollOn der Autos. Nun sind die Arbeitszeiten auf diesen Fähren nicht besonders angenehm, daher waren nur männliche Kellner zu sehen. In Wittdün angekommen, zog es uns gleich in die Ferienwohnung. Das nebenan stehende, gut sechs Quadratmeter große Holzhäuschen für die Müllcontainer war ziemlich verwittert, der Nachbar verbrachte einige Stunden mit der Neulackierung. Ein paar Meter weiter werden, so etwas ist im Urlaub nicht witzig, gerade fünf Doppelhäuser errichtet. Im Bulldozer, in den Baggern, am Betonmischer arbeiteten ausschließlich - Männer. Sie verschalten, legten Eisengitter und Abflussrohre, schütteten bei glühender Julisonne das Fundament. Auch alle Materialien lieferten Männer. Wozu veranstalten wir eigentlich seit Jahren Girlsdays, wenn die Mädels sich so gar nicht für Männerberufe, die mit Arbeit, Schmutz und Gefahr zu tun haben, begeistern mögen?

Zum Abendbrot wollten wir etwas Räucherlachs und -aal verspeisen, glücklicherweise gibt es in Wittdün noch eine einzige Räucherei. Die betreibt ein Mann.
Gibt es denn auf der Insel gar keine Frauen, wird man nun fragen. Doch, die gibt es reichlich: In Norddorf zum Beispiel betreibt die AOK auf einem riesigen Areal am Strand eine Puderzucker-in-den-Hintern-Einrichtung, für Mutter und Kind. In Wittdün bietet das Deutsche Rote Kreuz im 'Alma-Münster-Haus für Gesundheit und Familie' Frauen umfängliche Angebote in modern eingerichteten Zimmern, Frauen mit mehreren Kindern erhalten natürlich 2-Raumappartements.

Veranstaltungen:
Begrüßungs- und Abschiedsabend mit friesischen Köstlichkeiten, Schiffsausflüge zu den Nachbarinseln und den Halligen und zu den Seehundsbänken .

Angebote für Mutter und Kind:
Basteln, Erlebnis-Spaziergänge, Mutter-Kind-Turnen, Mutter-Kind-Yoga, Strandspiele, Kuschelabende,

Vätern oder überhaupt Männern, die solche Angebote in erster Linie erarbeiten und finanzieren müssen, steht derlei nicht offen - höchstens als Zivildienstleistende.
Ob dies wohl einer der Umstände sein könnte, dem die hohe Lebenserwartung der Frauen und die deutlich niedrigere der Männer geschuldet ist? Ob die geschlechtsbedingten Lebenserwartungen wohl umgekehrt wären, wenn Frauen bei Wind und Wetter Häuser bauten und Männer sich im Rahmen frauenfinanzierter Kuren päppeln liessen? Und was würden Frauen wohl entgegnen, wenn man ihnen dann vorwürfe, sie selbst seien schuld an ihrem kurzem Leben, sie könnten ja mehr auf sich achten, weniger rauchen und öfter zum Arzt gehen?

Freitag, 17. Juli 2009

Frauen verbinden mit Selbstständigkeit weniger Prestige

Seit Jahren dürfen wir Forderungen nach mehr Frauen in Spitzenfunktionen lauschen und seit Jahren hören wir die Mär, männerbündische Männer würden ganz fies mit 'gläsernen Decken' weibliche Karrieren verhindern. Da stellte sich dann die Frage, wenn das Bedürfnis nach Unternehmensführung bei den Damen so ausgeprägt sein soll - warum gründen sie nicht einfach Firmen? Geld und Unterstützung für solche Projekte bekommen Frauen doch an jeder Ecke und Girls-Days sorgen dafür, dass Männerberufe kein Tabu sind.
Wie jetzt - wenig überraschend - eine Studie der KfW-Bankengruppe zeigt, haben Frauen schlicht weniger Interesse an Selbstständigkeit, sie bringe zu wenig Prestige (n-tv). Und natürlich viel anstrengende Arbeit, deshalb möchten Frauen ja auch lieber ohne eigenen Aufwand in Führungspositionen hineingequotet werden und Chefin spielen.
Die KfW ist bekanntlich staatlich, daher darf die Forderung nach noch üppigerer Frauenförderung nicht fehlen. So, als würde es Frauen hierzulande ausgerechnet an Selbstbewusstsein mangeln: "Um das Vertrauen von Frauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und die Einstellungen zur Attraktivität der Selbstständigkeit zu verbessern, werden gezielte Informations- und Beratungsangebote benötigt ..."

Es sollen also weitere Steuermillionen für die angeblich auf allen Gebieten weit überlegenen Powerfrauen verpulvert werden, um deren wackeliges Selbstvertrauen zu stärken. Wenn es demnächst zu zwangsweisen Frauenquoten in DAX-Unternehmen kommt, dürfen wir auf die Ergebnisse gespannt sein. Zumal Frauen wissen, dass ihr eigener sozialer Status bei der Partnerwahl - anders als bei Männern - kaum eine Rolle spielt und dass eine Spitzenposition die Suche nach einem Prinzen, zu dem aufgeschaut werden könnte, fast aussichtslos macht.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Richtig durchgegendert

Die Hamburger Bürgeschaft möchte offenbar von ihren Milliardengeschenken an Banken sowie sonstigem Versagen ablenken und beschäftigt sich darum lieber ausgiebig mit Pixi-Büchern für Schüler. Aus der Financial Times Deutschland:

' ...Die 6000 Stück der ersten Auflage gehen binnen sieben Tagen weg. Resonanz: positiv. Dann aber fällt Mitgliedern der Grün-Alternativen Liste auf, dass das Buch so toll ja gar nicht sei: Das Cover zeigt zwar eine Frau, aber auf dem Wahlzettel daneben gibt es nur Kandidaten, keine Kandidatinnen. Das im Buch kolportierte Familienbild - Vater, Mutter und zwei Kinder - sei zu traditionell. Und muss das Mädchen ausgerechnet Rosa tragen? Das ganze Buch solle doch einmal richtig "durchgegendert" werden, wünscht sich vergangene Woche die Fraktionschefin Nebahat Güclü.

Auch die anderen Parteien kommen nun auf Touren: zu männlich, zu wenig multikulti, findet die SPD. Die CDU hätte gern Behinderte abgebildet, und Wolfgang Joithe, Abgeordneter der Linken, findet zwar den ganzen Rummel übertrieben, spricht aber von "berechtigten Änderungswünschen." Die werden auch flugs dem Carlsen Verlag zur Überarbeitung übermittelt: Der Kanzler wird zur Kanzlerin, das rosa T-Shirt grün, der deutsche Knabe Bruno, der sich zum Klassensprecher wählen lassen möchte, wandelt sich in das türkische Mädchen Aydan, Der Cover-Stimmzettel lässt ab der zweiten, noch diesen Sommer geplanten Auflage die Wahl zwischen Kandidaten und Kandidatinnen, und irgendwo soll in der zweiten Auflage auch ein Kind im Rollstuhl auftauchen ...'


Das ist doch grandios! So schafft es die Hamburger Bürgerschaft, alle Aufmerksamkeit auf wirklich staatstragend wichtige Dinge zu lenken, damit sich der kleine Mann von der Straße nicht von lächerlichen Kleinigkeiten wie der klebrigen Politikerkumpanei mit der HSH-Nordbank beeindrucken läßt.
Und ausserdem - das finde ich nun wirklich echt wichtig - wird der deutsche Junge namens 'Bruno' aus der nächsten Pixi-Ausgabe gestrichen und zu einem türkischen Mädchen - für die Frauenbefreiung! Und Rick soll zu einer zopftragenden Swetlana mutieren. Das wird uns patriarchal und unterdrückerisch denkenden Kerlen ganz schön zu denken geben.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Kinder zum richtigen Zeitpunkt?

Folgt man den feministischen Vorkämpferinnen, sollten weibliche Wünsche das Maß aller Dinge sein. Wer erinnert sich nicht gern an die fröhliche Deklamation "Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad" oder an die inbrünstig wiederholte Formulierung, dass frau zum Kind keinen Mann brauche.

Die älteste Spätgebärende der Welt, Maria del Carmen Bousada de Lara, ist nun tot und hinterläßt zwei Kleinkinder (siehe Welt). Sie selbst hatte nach der Geburt ihrer Zwillinge gemeint, jede Frau sollte Kinder "zum richtigen Zeitpunkt" haben dürfen. Und vermutlich hat sie gemeint, dass Frauen diesen Zeitpunk am besten selbst bestimmen sollten, selbst wenn sie 67 Jahre alt sind.
Nun hat der selbstbestimmt erzeugte Nachwuchs weder Mutter noch Vater und die Gesellschaft darf sich fragen, ob es wirklich eine gute Idee ist, derart weitreichende Entscheidungen zu Lasten von Kindern allein der feministischen Wunschwelt zu überlassen.

Wie wir wissen, hegen Strafgerichte gern und oft ernste Zweifel an weiblicher Zurechnungsfähigkeit und verhängen darum milde oder gar keine Strafen gegen Täterinnen. Angesichts des Schicksals der beiden jetzt quasi vorsätzlich elternlosen Kinder stellt sich die Frage nach der Mündigkeit angeblich selbstbestimmter Frauen neu.

Dienstag, 14. Juli 2009

Pech mit dem Frauenbevorzugungsgesetz

Es war eindeutig als Frauenbevorzugungsgesetz gedacht, aber weil das so einseitig klingt, haben die Entscheider es in Österreich Gleichbehandlungsgesetz genannt. Groß war die Hoffnung, zu kurz gekommenen und entrechteten Frauen endlich die Teilhabe an vermeintlichen Privilegien zu sichern, die angeblich nur Männern zustehen. („Frauen zahlen nicht länger drauf.“)
Aber ach - nun haben sich in erster Linie Männer bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft in Wien gemeldet. Hätte man das Frauenbevorzugungsgesetz auch so genannt, hätte ein derartiger Patzer nicht geschehen können.

Dementsprechend bemüht sich die Presse.com um die korrekte feministische Sichtweise und zitiert brav die Doppelnamen tragende Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft, der zufolge Frauen sich im Verhältnis zum realen Ausmaß ihrer Ungleichbehandlung einfach nur zu selten beschwerten. Feministinnen ist der Blick in die Lebenswirklichkeit offenbar völlig verstellt - sonst könnten sie sehen, dass es Frauen sind, die seit Jahrzehnten vom in erster Linie männerfinanzierten Staat und der gleichzeitig stark frauenzentrierten Gesellschaft über alle Maßen profitieren. Aber vermutlich sehen sie es und wollen nur noch mehr, mehr, mehr - und bekommen sogar Jobs im öffentlichen Dienst, in denen ihre einzige Qualifikation, das radikalfeministische 'Mehrwollen für Frauen', üppig entlohnt wird.

"Frauen, die die gleichen Rechte wie Männer fordern, sind auf jeden Fall bemerkenswert genügsam", soll Henning Venske vor Jahren geäußert haben. Der Scherzkeks.

Sonntag, 12. Juli 2009

Der unnötige Herr Redakteur

Der Tagesspiegel und einer seiner Redakteure möchten offenbar bei Frauen punkten:

'Das unnötige Geschlecht. Die schlechten Nachrichten für das männliche Geschlecht reißen einfach nicht ab. Das kann man ganz unsentimental und sachlich feststellen – auch als Mann.

Schon 2003 konstatierte der britische Genetiker Steve Jones in seinem Buch „Der Mann – ein Irrtum der Natur“, der Mann sei biologisch nur eine reduzierte Frau, und prophezeite ihm, er werde aussterben – spätestens in einigen Millionen Jahren. Während die Frauen eine Männerdomäne nach der nächsten erobern, sucht der Mann immer verzweifelter nach seiner Identität. Als letzte Kernkompetenz scheint ihm nur noch die Produktion von Spermien geblieben zu sein ...'

Möglicherweise befindet sich der Herr Redakteur selbst auf verzweifelter Identitätssuche - für die große Mehrheit der Männer dürfte das jedoch kaum zutreffen. Warum auch, denn die Kriterien, nach denen sich Frauen Partner aussuchen, haben sich nicht geändert, den frauenbewegten Bemühungen zum Trotz. Zwar schwärmen die Damen gern von tollen Hausmännern, aber heiraten wollen sie solche Exemplare denn doch lieber nicht. Die deutschen Frauen sind es, die verzweifelt nach ihrer Identität suchen, seit sie ihre Rolle als vielfache Mütter verloren haben - derlei ist im biologischen und psychischen Programm nicht vorgesehen und das klägliche Nachäffen von Männern ('Erobern von Männerdomänen') bietet ihnen kein annehmbares Ersatzglück.

Nehmen wir an, Wissenschaftlern wäre es gelungen, weibliche Eizellen zu erzeugen. Ob der Herr Redakteur mit seiner Kernkompetenz 'Samenproduktion' wohl gewagt hätte, in vergleichbarer Weise vom unnötigen weiblichen Geschlecht zu fabulieren?

Freitag, 10. Juli 2009

Mutter tötet ihr Neugeborenes - und kommt davon

Wie in der Mainpost nachzulesen ist, lassen die Gerichte bei Straftaten von Verbrecherinnen nach wie vor besondere Milde walten und zeigen mit lächerlichen Bewährungsstrafen viel Verständnis. Welche Strafe wohl ein Mann zu gewärtigen hätte, der sein Baby mit einem Handtuch erstickt?
Es wird wohl noch lange Jahre dauern, bis der Gleichberechtigungsgedanke auch bei Justitia Einzug hält. Und bis dahin werden gewiefte Täterinnen mit an passender Stelle verdrückten Kullertränchen Extrawürste gebraten bekommen.

Andererseits - wie soll es je zu einer Gleichbehandlung der Geschlechter kommen, wenn Frauen als nicht voll verantwortlich für ihre Taten gelten? Auch in diesem Fall hat der Richter es für nötig gehalten, die eigentliche Schuld bei Männern zu sehen:

'... der Vorsitzende, der aber auch betonte: "Die Angeklagte trägt große Verantwortung für das Geschehen, aber nicht sie allein". Dies zielte auf den als cholerisch, herrisch und brutal geschilderten Vater ab, vor dem die junge Frau noch mit 22 Jahren in Angst lebte - aber auch auf ihren Freund, dem die Folgen der Beziehung offenkundig ziemlich gleichgültig waren.'

Wohlgemerkt - es geht um eine erwachsene Frau!
Gleichberechtigung und Frauenrabatt schließen einander aus. Wer Frauen die Verantwortung für ihr Handeln abspricht, stellt sie auf eine Stufe mit Kindern.

Liebe = Zwangsprostitution?

Zwar sehen trotz intensiver Prüfung weder Polizei noch Staatsanwaltschaft Handlungsbedarf, aber die helferinnensyndromgeplagten Damen von 'Solwodi' haben trotzdem Frauen entdeckt, die sie für Opfer halten und für feministische Propaganda ausschlachten können, siehe sz-online:

„Das Rotlicht-Milieu ist untrennbar mit Kriminalität verbunden“, sagt auch Cornelia Filter, Sprecherin bei „Solwodi“, ... „Früher waren Zwangsprostituierte klarer erkennbar auch durch Male am Körper durch Gewalt. Heute haben die Täter subtilere Methoden, zum Beispiel den “Loverboy-Trick“. Sie machen junge Mädchen in Osteuropa verliebt in sich. Das sind meist Mädchen, die aus kaputten Familien stammen und sich nach Liebe sehnen. Die machen dann aus Liebe alles für die Typen. Das scheint dann freiwillig zu sein.“


Nur noch ein winziger Schritt, dann bedeutet freiwillig = gezwungen, wahrlich ein rhetorisches Meisterwerk und wohlfeile Legitimation für den Verein. Dass Prostitution in Deutschland auf freiwilliger Basis stattfinden könnte, ist für die selbst ernannten Helferinnen auf verzweifelter Opfersuche offenbar unvorstellbar:

"Die katholische Ordensschwester Lea Ackermann, die sich mit ihrem Verein „Solwodi“ gegen Sextourismus und Menschenhandel einsetzt, ist sicher, dass das neue Prostituiertengesetz für viele Übel verantwortlich ist. In vielen „Wellness- und FKK-Clubs“ lasse sich etwa die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum noch unterscheiden...."

Wenn sich die freiwillige von der erzwungenen Prostitution kaum unterscheiden lässt, wie stellen denn die Solwodi-Damen den Unterschied fest? Fühlen sie das so? Tief in den Ovarien?
Und die arme Bordellchefin, die wird bestimmt ebenfalls ganz gemein in den Job gezwungen, von unserer patriarchalen Gesellschaft samt Macho-Kanzlerin und Frauenministerin.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Frauenanteil kein Erfolgsfaktor

Ein bemerkenswerter Kommentar in der FTD, Zitat:

'...In den vergangenen beiden Tagen hat dieser Glaubensgrundsatz meinen Hals gleich zweimal anschwellen lassen. Das erste Mal, als der Grundsatz auf einem Dinner für weibliche Führungskräfte schlicht als Fakt dargestellt wurde. Das zweite Mal geschah es durch ein neues Buch namens "Womenomics", das zwei TV-Moderatorinnen geschrieben haben. Zentraler Punkt ist die "Östrogen-Kapital-Relation". Dahinter steckt der Gedanke, Unternehmen mit mehr weiblichen Führungskräften seien profitabler. Bei dieser Relation wird mir gleich aus drei Gründen übel. Erstens: Sie ist eklig. Zweitens: Sie diskriminiert Frauen, die nach den Wechseljahren über weniger Östrogene verfügen. Drittens: Sie ist kompletter Mumpitz ...'

Nun will ich nicht darauf herumreiten, was Frau Schickedanz mit KartstadtQuelle angerichtet hat oder was wir im einzelnen der Dame, die fürs Risikomanagement des DAX-Konzerns HRE zuständig war, zu verdanken haben.
Die Frage ist, wie zu verfahren wäre, wenn tatsächlich - nicht nur gefühlt - bestimmte Hormonanteile für Unternehmenserfolg, wie immer man den definieren mag, verantwortlich wären. Hormonstatus als Einstellungsvoraussetzung? Und jährliche Überprüfung? Was wäre, wenn sich zeigte, dass sich ein hoher Testosterongehalt positiv auf Unternehmen auswirkt?

Rettet unsere Söhne

Eine lesenswerte Titelgeschichte zum Thema 'Rettet unsere Söhne' (Buchtitel von Arne Hoffmann) veröffentlichte kürzlich das P.T. Magazin. Zitat:

'...Die wichtigste Fähigkeit, die in der Schule vermittelt werden soll und entscheidend für die gesamte weitere Entwicklung junger Menschen ist – das Lesen – wird den Jungen nicht ausreichend beigebracht. Durch einseitig auf Mädchen ausgerichtete Literatur, Unterrichtsgestaltung, Pädagogik und Didaktik wird den Jungen so gezielt die Zukunft verbaut.
Diese und weitere Missstände sind seit einem runden Jahrzehnt durch zahlreiche wasserdichte empirische Untersuchungen belegt und den politisch Verantwortlichen bestens bekannt. Jedoch scheint das keine der im Bundestag vertretenen Parteien, keinen Bildungspolitiker und insbesondere die im fraglichen Zeitraum zuständigen Bundesbildungsminis­terinnen auch nur im Geringsten zu interessieren. Unternommen wurde jedenfalls nichts ...'

Wir dürfen nun gespannt sein, ob und wie lange der Redakteur seinen Job behalten darf. Denn er hat mit keiner einzigen Silbe darauf hingewiesen, dass natürlich immer Frauen und Mädchen irgendwie die eigentlichen Opfer seien - eine derartig frauenfeindliche Verfehlung ist im deutschen Journalismus normalerweise tödlich.

Dienstag, 7. Juli 2009

Gender in the city

Es ist wirklich zum Heulen: Da haben Frauen im Laufe der Geschichte bestimmt zwei Dutzend wesentliche Dinge erfunden, ich denke da zum Beispiel an den Autoscheibenwischer, den Kaffeefilter und das Frequenzhopping. Und dennoch sind die meisten Straßennamen unverfrorenerweise nach Männern benannt, die doch allenfalls 98% aller Erfindungen gemacht haben. Zitat aus der Zeit:

'... Bei der Wahl von Straßennamen sind Frauen nicht nur deutlich unterrepräsentiert, sondern nach ihnen werden auch meist die weniger wichtigen, prestigeloseren Straßen benannt ...'

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet allen Ernstes so genannte Gender-Walks durch Berlin. Die Führerinnen vertreten die Meinung, es ginge 'darum, wie sich Männer und Frauen den öffentlichen Raum aneignen und ihn gestalten – und damit nicht zuletzt um Macht.'
Mich persönlich würde interessieren, welchen Machtzuwachs Männer dadurch erfahren, dass viele Straßen nach Männern benannt werden.
Erstaunlicherweise findet die Tatsache, dass sämtliche Straßen, Gebäude, Strom- und Wasserversorgung nicht von Frauen, sondern von Männern aufgebaut und unterhalten werden, keine Erwähnung. Wurden und werden die Damen vielleicht von den gläsernen Decken des allgegenwärtigen Patriarchats daran gehindert, Schaufeln in die Hände zu nehmen?

Montag, 6. Juli 2009

Nicht nur Mädchen werden beschnitten

Wenn von Genitalbeschneidung die Rede ist, wird allgemein an das barbarische Ritual gedacht, dass Mädchen in einigen Ländern der Erde angetan wird. Kommt die Sprache jedoch auf die betäubungslose Beschneidung von Jungen, wird viel Unkenntnis offenbar, z.B. bei der Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese (SPD):

'...eine Beschneidung, wie sie religiös-kulturellen Rahmen bei Jungen vollzogen wird, ist in keiner Weise mit der bei Mädchen ausgeübten Genitalverstümmelung, bei der weibliche Geschlechtsteile teilweise oder ganz entfernt werden, zu vergleichen ...'

Vielleicht könnte der Dame mal jemand höflich mitteilen, dass die Beschneidungssaison 2008 in Südafrika 24 tote Jungen und 535 Krankenhauseinweisungen kostete. 2009 gibt es bereits 33 Tote.
Aber wir sollten von einer Abgeordneten, die angesichts der Existenz von Frauengesundheitsberichten die Behauptung, dass das Fehlen eines Männergesundheitsberichts sexistisch sei, für absurd hält, nicht zu viel erwarten. Und Frau Griese sollte sich im Gegenzug nicht allzu viele Stimmen von Männern erhoffen.

Der Antife-Blog

Feminismus und seine potenzierte Form, genannt gender mainstreaming, haben sich in den vergangenen Jahren zu einem gesellschaftlichen Übel entwickelt, das beseitigt werden muss, um ein gedeihliches Zusammenleben der Geschlechter wieder zu ermöglichen.

Es geht dabei keinesfalls um eine Umkehrung des Feminismus, eben nicht um besondere Bevorzugungen und Privilegien für Männer, sondern um echte Gleichberechtigung. Hierzu gehören neben der Abschaffung von Wehrdienst/Zivildienst ein Ende der weiblichen Privilegien im Renten- und Gesundheitswesen sowie die Anerkennung, dass Opfer von Gewalt in erster Linie männlichen Geschlechts sind - im öffentlichen Raum stellen sie nachweislich 2/3 der Opfer.

Mann und Frau kommen eigentlich ganz gut mit einander aus. Allerdings hebelt die feministische Ideologie, die Frauen zu Quotenfrauen und Männer zu Unterhaltssklaven macht, viele Gemeinsamkeiten aus. Sämtliche Parteien im Bundestag zeigen sich als leidenschaftliche Frauenförderer und sind mit Freude dabei, Männer 'positiv' zu diskriminieren - die SPD behauptet gar im Grundsatzprogramm, wer die menschliche Gesellschaft wolle, müsse die männliche abschaffen.

Daher ist es Ziel dieses Blogs, dem ANTIFEminismus Raum zu geben.