Donnerstag, 22. Dezember 2011

Vom Preis der Vaterlosigkeit

Immer wieder fällt auf, dass Gewaltäter vaterlos aufgewachsen sind - man muss nicht bis Hitler, Stalin, Napoleon zurückgehen. Insofern sollte hinterfragt werden, ob die gängige Auffassung, ein Kind gehöre nur 'zur Mutter' und der Vater möge sich fern halten und aufs Zahlen beschränken, wirklich dem Interesse der Kinder und der Gesellschaft dient. Möglicherweise sind allein erziehende Mütter samt Patchwork-Familien doch nicht das Gelbe vom Ei.

Kindererziehung liegt meistens in Frauenhänden. Die Tatsache, dass ein möglicher Zusammenhang zwischen Schwerstkriminalität und rein weiblicher Erziehungsleistung nicht einmal erforscht wird, ist zumindest bemerkenswert. Vielleicht befürchtet man die Erkenntnis, dass Mütter für die Erziehung von Kindern ungeeignet sind, dass sie eines starken männlichen Korrektivs bedürfen. Derlei würde der feministischen Doktrin zuwiderlaufen und vor allem weibliches Selbstverständnis ins Mark treffen. Aus amerikanischen Statistiken geht hervor, daß 2/3 aller Vergewaltiger und 3⁄4 aller jugendlichen Mörder vaterlos aufgewachsen sind.

'Der Vater des Massenmörders, Jens Breivik, fühlt sich indirekt mitschuldig an dem Verbrechen des Sohnes. Das sagte er dem Magazin "Stern". Wahrscheinlich wäre das alles nicht passiert, wenn er sich mehr um seinen Sohn gekümmert hätte, so Breivik. Sein Sohn sei ohne ihn aufgewachsen, da er in einem Sorgerechtsstreit mit seiner damaligen Frau unterlegen gewesen sei.' ( n-tv )

Donnerstag, 24. November 2011

Frausein bedeutet Schwerstbehinderung

'... Ein Arbeitgeber darf bei der Vergabe von Firmenparkplätzen Frauen grundsätzlich bevorzugen. Das entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz. Nach Auffassung des Gerichts handelt er in diesen Fällen nicht willkürlich und diskriminierend. Vielmehr sei die Gefahr für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden, höher als für Männer (Az: 10 Sa 314/11 ).
Das Gericht wies mit seinem Urteil die Klage eines schwerbehinderten Krankenpflegers ab. Dieser hatte sich vergeblich um einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Klinik bemüht ...'
(n-tv)

Woher mag das hohe Gericht die Weisheit bezogen haben, die Gefahr für Frauen, Opfer von Gewalt zu werden, sei höher als für Männer? Ein feministisches Genderseminar besucht und sofort alles geglaubt?
Hätte das Gericht statt dessen kurz einen Blick in die Kriminalitätsstatistik geworfen, wäre ihm aufgefallen dass die Gefahr für Männer, Opfer von Gewalt zu werden, deutlich höher als für Frauen.
Immerhin wird durch das Urteil klar, dass aus richterlicher Sicht Frausein schlimmer ist als eine Schwerbehinderung, mithin unter dem Begriff Schwerstbehinderung subsumiert werden muss. Das eröffnet völlig neue Perspektiven für die beliebte Quotendiskussion, denn Behindertenquoten gibt es bereits. Gut, man müsste dann weg von der bisher gern propagierten Frauen-sind-stark-und-überlegen-Nummer, aber der Weg böte die Riesenchance, endlich massenhaft unqualifizierte Frauen mit gut dotierten Jobs zu versorgen.

Samstag, 29. Oktober 2011

Auto-Managerinnen gegen Frauenquote

Führende Managerinnen aus der Automobilbranche lehnen einem Medienbericht zufolge eine Frauenquote ab. „Wir wollen die Quote nicht und halten sie nicht für hilfreich“, sagte Brigitte Kasztan Führungsetage von Ford Europa und Ford Deutschland der Branchenzeitung „Automobilwoche“ (Montag) ... Kasztans Kollegin Rita Forst, Entwicklungschefin von Opel, sagte dem Blatt: „Ich habe Karriere gemacht, weil ich gut bin und nicht, weil ich eine Frau bin.“ ... Smart-Chefin Annette Winkler hält Frauenförderung für wichtig, allerdings betonte sie: „Sie muss aber so gestaltet sein, dass sie Männer nicht benachteiligt.“ (Handelsblatt).

Ich habe Karriere gemacht, weil ich gut bin und nicht, weil ich eine Frau bin - sagt das nicht jede Qoutenfrau von sich?
Interessant wäre zu wissen, wie sich die Frau Smart-Mangagerin eine Frauenförderung vorstellt, die Männer nicht benachteiligt - zumal gerade Daimler-Konzern für seine Männerdiskriminierung bekannt ist, in der letzten Krise wurden Frauen von Entlassungen verschont.

Montag, 17. Oktober 2011

Arierquote ohne Biss?

'Die CDU-Politikerin Schröder will die Konzerne per Gesetz nur zur Abgabe einer Selbstverpflichtung zwingen. Der entsprechende Entwurf sieht vor, dass die börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen jährlich die Anzahl von Ariern und Juden in Vorstand und Aufsichtsrat veröffentlichen müssen. Sie sollen auch erklären, welchen Anteil von Ariern und Juden sie bei der nächsten Bestellung der Gremien anstreben ... Für den Fall, dass die Selbstverpflichtung nicht oder falsch abgegeben wird, droht Schröder in ihrem Entwurf mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro ... SPD-Vizechefin Manuela Schwesig hält die bislang angekündigten Selbsterverpflichtungen der Firmen für lächerlich gering. "Wenn Unternehmen wie VW oder BASF ankündigen, den Arieranteil in ihren Führungsetagen bis 2020 gerade mal auf elf beziehungsweise 15 Prozent erhöhen zu wollen, dann ist das ein schlechter Witz." ... Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bezeichnete Schröders Pläne gar als ein "Schutzprogramm für die Judenquote in den Chefetagen". (tagesschau)

Nur jeweils zwei Wörter des Originaltextes wurden ausgetauscht ... Wer findet sie?

Sonntag, 25. September 2011

ROTE KARTE für Gewalt verharmlosende Brötchentüte

“Gewalt gegenRote-Karte1 in ROTE KARTE für Gewalt verharmlosende Brötchentüte Kinder und Frauen kommt nicht in die Tüte” – so die Botschaft, wie sie Bäckereien in Goslar auf Brötchentüten wollen. Eine solche Werbung ist Männer diskriminierend, da – nach Meinung der Bäckereien – Gewalt gegen Männer offenbar durchaus „in die Tüte“ kommen darf.

Zwei Drittel aller Gewaltopfer sind männlichen Geschlechts. Ob im öffentlichen Raum, in Schule, Beruf, Militär – überall ist das Risiko, Gewalt zu erleiden, für Männer überproportional hoch. Auch im Bereich der häuslichen Gewalt zeigen viele Studien, zuletzt die Studie des IAIZ “Männer – die ewigen Gewalttäter?” im Auftrag der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dass Männer in einem ähnlichen Umfang von häuslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen. Das Problem ist, dass männlichen Opfern häuslicher Gewalt kein ähnliches Augenmerk, geschweige denn vergleichbare Hilfsmaßnahmen, wie betroffenen Frauen zu Gute kommt. Schuld an diesen Rahmenbedingungen sind Aktionen wie diese männerfeindliche Brötchentüten-Aktion, die bewusst männliche Gewaltopfer marginalisieren ...


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Samstag, 24. September 2011

Daimler-Vorstandschef Zetsche hat es begriffen

"Wenn ich höre, dass in drei, vier Jahren 40 Prozent auf den Führungsposten Frauen sein sollen, dann verraten Sie mir bitte: Wohin soll ich all die Männer aussortieren?", sagte Zetsche. "Alle zwangsweise in Rente schicken, damit überhaupt so viele Stellen frei werden?" (Spiegel)

So offen werden typisch feministische Ziele ('Männer aussortieren') ja selten ausgesprochen und selten darf hierzulande jemand, der es dennoch tut, seinen Job behalten. Aber Zetsche darf hoffen, denn das herrschende Feminat wird ihm zu Gute halten, dass Daimler bei der letzten Krise nur Männer entlassen, Frauen aber bewusst verschont hat.

Samstag, 17. September 2011

Sprachfeminismus siegt vor Gericht

'Wegen einer diskriminierenden Stellenanzeige hat das Oberlandesgericht Karlsruhe einer abgelehnten Bewerberin eine Entschädigung von rund 13.000 Euro zugesprochen. Die als Personalleiterin tätige Frau hatte sich auf eine Anzeige "Geschäftsführer gesucht" beworben. Als ihre Bewerbung nicht berücksichtigt wurde, forderte sie Entschädigung wegen geschlechtsbezogener Benachteiligung. Das OLG gab ihr recht: Der Begriff "Geschäftsführer" sei eindeutig männlich und werde weder durch den Zusatz "/in" noch eine Ergänzung "m/w" erweitert, teilte das Gericht mit.' (n-tv)

Da wünscht man sich, dass die verehrte Richterschaft vor dem Abitur oder wenigstens im Rahmen des Studiums zu einem kleinen Grundkurs 'Deutsch' gezwungen worden wäre. Denn ohne Zweifel ist die Ausschreibung der Stelle eines Geschäftsführers nicht diskriminierend, sondern völlig im Einklang mit der amtlichen deutschen Rechtschreibung.
'Geschäftsführer' meint im Sinne des generischen masculinum beide Geschlechter, wie auch der 'Mensch' sowohl Männlein wie Weiblein meint und bislang glücklicherweise noch ohne 'Menschin' oder 'm/w' auskommt. Ein Hinweis auf 'die alten Griechen' (Pluralbildung im Deutschen grundsätzlich weiblich) umfasst Männer wie Frauen, würde man 'Griechinnen und Griechen' erwähnen, hätte man Frauen doppelt genannt.
Die Sonne ist nicht weiblich, der Mond ist nicht männlich und eine Person, eine Geisel darf durchaus ein Mann sein.
Bitter für die Firma, die nun tausende Euro zahlen muss, nur weil deutsche Richter nichts von Sprache, nichts vom Unterschied zwischen genus und sexus, daür aber zu viel vom Gender-Feminismus verinnerlicht haben - Behörden und Justiz brauchen eine Entfeminisierung.

Samstag, 3. September 2011

Kampf ums Geschlecht

Jemand von Verstand käme kaum auf den Gedanken, dass es sich beim männlichen und weiblichen Geschlecht lediglich um ein soziales Konstrukt handelt - die Idee ist feministischen Ursprungs, wurde vor Jahren auf einer weithin unbeachteten Weltfrauenkonferenz verkündet und hat von dort aus Eingang in die europäische Politik gefunden: gender mainstreaming. Es sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass der Begriff 'gender' auf einen Arzt zurückgeht, der bei einem Jungen eine Geschlechtsumwandlung vornahm und das Opfer damit in den Selbstmord trieb.
Was bleibt den Gendergläubigen also übrig, wenn sie ihren Glauben gegen Ungläubige verteidigen wollen? Richtig: Wer die feministische Gendertheorie für Unsinn hält, ist 'rechts':

'Was macht Frauen zu Frauen und Männer zu Männern? Nicht nur die Biologie bestimmt die sexuelle Identität, sondern auch Umwelt und Gesellschaft - so lautet eine altbekannte, gemeinhin akzeptierte Theorie ... Mehrere französische Tageszeitungen zitieren entsprechende Passagen aus den frisch gedruckten Büchern: "Jeder lernt gemäß seines Umfelds, Mann oder Frau zu werden", heißt es dort ... So weit, so unaufregend - doch die konservativen Kritiker finden, so etwas habe im naturwissenschaftlichen Unterricht nichts zu suchen. Es sei schockierend, dass diese Theorie als wissenschaftliche Wahrheit präsentiert werde, die es nicht sei, empörte sich der Generalsekretär der UMP, Jean-François Copé. "Das ist, als würde man in Wirtschafts-Fachbüchern den Marxismus als wissenschaftliche Wahrheit darstellen", zitierte ihn die Tageszeitung "Libération". Der Gegenwind kommt vor allem aus dem rechten Lager ...' (SPIEGEL)

Natürlich, zum rechten Lager gehört, wer diese angeblich 'altbekannte, gemeinhin akzeptierte Theorie' anzuzweifeln wagt und nicht als Wahrheit verkündet sehen möchte.

Freitag, 26. August 2011

Der übliche Frauenrabatt bei Babymord

'Weil sie ihr neugeborenes Baby getötet hat, muss eine Mutter dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Trier sah es als erwiesen an, dass die 35-Jährige ihr Mädchen kurz nach der Geburt erstickt und anschließend im Garten vergraben hat. Es sei aber von einem minderschweren Fall des Totschlags auszugehen, da die Frau auch Opfer gewesen sei ...' (n-tv)

Ein knallhartes 'Dududu!' hätte es in diesem Fall, wie in vielen vergleichbaren, auch getan - schließlich sind Frauen, und besonders Mütter, total unkriminell. Vielleicht frech und voll krass, manchmal, aber auch Opfer, immer.
Und nein, die übliche Frage, wie wohl ein Mann bestraft würde, der ein Baby ermordet und im Garten vergräbt, soll hier nicht gestellt werden. Aber die Frage, warum mehr Männer in den Vollzugsanstalten sitzen als Frauen, sollte jetzt zumindest teilweise beantwortet sein.

Dienstag, 26. Juli 2011

Buchtipp Michael Klonovsky - Der Held: Ein Nachruf

De mortuis nil nisi bene - wie es sich für einen Nachruf gehört, gibt es über den Toten nichts auf negative Weise Beschriebenes zu lesen. Mit kühlem Herzen und spitzer Feder präsentiert Klonovsky eine faktenreiche Polemik gegen Feminismus, Männerverachtung und Genderwahn. 'Das menschliche Gehirn hätte sich ohne die biologische Zweiheit der Geschlechter niemals so weit entwickelt, dass es sogar Theorien wie jene ersinnen konnte, diese Zweiheit sei ein soziales Konstrukt', schreibt er.
Der kurze Text ist eine gelungene Bestandsaufnahme des Zeitgeistes, der kritiklosen Überhöhung alles Weiblichen, er wirft die richtigen Fragen auf, gibt jedoch keine Antworten. Der Leser gewinnt bald den Eindruck, dass der Autor nicht den opferbereiten Helden der Vergangenheit selbst schätzt, sondern eher seinen Gestus und seine kraftvollen Sprüche. Helden heute findet er kaum noch, aktuell allenfalls unter männlichen japanischen Atomarbeitern, die in Fukushima ihr Leben für die Gemeinschaft einsetzen. Wir dürfen aber mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass schon bald von den 'Arbeiterinnen und Arbeitern' dort die Rede sein wird.

Wer sich mit Feminismus und der damit einhergehenden Abwertung von Männern und ihren Leistungen beschäftigt hat, wird nicht so enorm viel Neues erfahren.
Insgesamt aber eine lesenswerte, sprachlich geschliffene und streckenweise auch amüsante Streitschrift!
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Donnerstag, 21. Juli 2011

Frauenhilfstelefon

Deutschland ist gut bestückt mit Frauentelefonen, Frauenfördermaßnahmen, Mädchenhäusern, Frauenhäusern, Frauentaxis, Frauenhilfeeinrichtungen und dergleichen mehr. Der Staat sieht speziell Frauen als permanente Hauptopfer von Gewalt, es gibt allerorten Infotelefone und sogar ein Gewaltschutzgesetz. Doch damit nicht genug: Die Bundesregierung hat jetzt die Einrichtung eines kostenlosen 'Frauenhilfstelefons' beschlossen.

'Mit dem Frauenhilfetelefon soll erstmals ein bundesweites und rund um die Uhr erreichbares Hilfeangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, geschaffen werden. Die Bundesregierung setzt damit ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrags im Bereich Gewalt gegen Frauen um.' (bmfsfj)

So soll wohl eine einfache Möglichkeit geschaffen werden, Männer auch anonym zu denunzieren. Es stellt sich allerdings die Frage, wie normale Frauen, die nicht in einmal der Lage sind, einfach die Nummer '110' zu wählen, das neue 'Frauenhilfstelefon' nutzen sollen:

'In Deutschland gibt es ein dichtes Netz von Unterstützungseinrichtungen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Viele Frauen finden jedoch den Zugang zu diesen Einrichtungen nicht.'

Offenbar hat die Frauenunterstützungsindustrie samt Frauenhausbetreibern massive Probleme, 'Opfer' zu rekrutieren, damit weiterhin an die gewohnten staatlichen Euro-Millionen zu kommen und zu überleben - da kommt das Frauenministerium mit seinem neuen steuerfinanzierten 'Frauenhilfstelefon' gerade recht, vielleicht lässt sich Kundschaft keilen.
Natürlich weiß auch die Bundesregierung aus selbst in Auftrag gegebenen Studien, dass hauptsächlich Männer Opfer von Gewalt sind - aber der Wunsch, dem feministischen Zeitgeist zu huldigen und die Geschlechter gegeneinander aufzuhetzen, scheint übermächtig.
Nein, die Forderung nach einem bundesweiten 'Männerhilfstelefon' soll hier nicht erhoben werden - Männer können '110' wählen.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Die Frauen des 20. Juli? Welche Frauen?

Politik und Medien werden nicht müde, die Stärke und Überlegenheit von Frauen auf allen Gebieten zu betonen. Wenn es jedoch um Revolution gegen ein Unrechtsregime oder einen Diktator geht, ist von Frauen allgemein wenig zu bemerken - die jüngsten Bilder aus arabischen Ländern sprechen eine deutliche Sprache. Das war auch unter Hitler nicht anders. Die Wähler des deutschen Diktators waren 1933 zwar in erster Linie weiblichen Geschlechts, das Attentat auf ihn am 20. Juli 1944 aber ging allein auf Männerkonto, die Damen hielten sich zurück.

Diese historischen Tatsachen passen nicht ins frauenzentrierte Weltbild, da hilft, wie jedes Jahr am 20. Juli, ein wenig Geschichtsklitterung:

'Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat 67 Jahre nach dem Attentat auf Adolf Hitler den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur gewürdigt.
Wowereit sagte am Mittwoch, die Männer und Frauen hätten ihr Leben eingesetzt, um die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zu stürzen ... '
(rbb).

Keine einzige Frau hat am 20. Juli 1944 ihr Leben eingesetzt. Damit können die Damen heute offenbar nicht leben, es gab sogar einen Film mit dem Titel 'Die Frauen des 20. Juli'. Werbetext: 'Dieser Film setzt den Frauen ein Denkmal, die für die Ideale des 20. Juli das größte Opfer brachten: ihre Männer und Väter.'
Vergleichbares findest sich in Büchern, z.B. 'Mit dem Mut des Herzens'. Zwar wird hier keine Attentatsbeteiligung von Frauen herbeigeschummelt, aber 'Zwölf Frauen stehen hier stellvertretend für viele, die den 20. Juli 1944 als Schicksalstag erlebten. Ihre Männer, meist junge Offiziere und Diplomaten, wurden verhaftet, gefoltert, getötet ...' Wohlgemerkt: Die Männer, und nur sie.

Zu Deutsch: Frauen haben sich am 20. Juli zwar nicht einmal ansatzweise gegen Hitler engagiert, sollen aber dennoch als Hauptopfer dastehen, damit das feministische Selbstbild von der überlegen-starken Opferfrau keinen Schaden davonträgt. Wer einmal googeln mag, wird im ganzen Internet diesen haarsträubenden Unsinn von den 'Männern und Frauen des 20. Juli' finden.

Montag, 18. Juli 2011

Millionen Männer und Knaben in Afrika leben ohne Zugang zu sanitärer Grundversorgung

'Ziel der Kampagne ist es insbesondere, darauf aufmerksam zu machen, dass WASH kein geschlechtsneutrales Thema ist, sondern Männer und Jungen von fehlendem Zugang zu sauberem Trinkwasser, fehlenden Toiletten und schlechter Hygiene weit schwerer betroffen sind als Frauen. Millionen Männer und Knaben in Afrika leben ohne Zugang zu sanitärer Grundversorgung. Damit Männer in Afrika nicht um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie müssen.'

Würde eine solche Kampagne nicht von sämtlichen Frauenverbänden, Kirchen, Sportvereinen und Bundesregierungen sofort und mit Recht als frauenfeindlich und sexistisch gegeißelt werden? Wir dürfen getrost davon ausgehen, und tatsächlich existiert eine solche Aktion für Männer nicht. Was auch sinnvoll scheint, denn die Cholera, um nur ein Beispiel zu nennen, pflegt sich ihre Opfer nicht nach Geschlecht auszusuchen.

Dagegen halten es 'Brot für die Welt', diverse Fußballvereine und die deutsche Bundesregierung es für eine richtig gute Idee, wash-united.org mit einer fast wortgleichen Kampagne zu unterstützen - im tatsächlich veröffentlichen Text und auf den Plakaten sind allerdings 'Männer' durch 'Frauen' ersetzt und 'Jungen' durch 'Mädchen'.
Wenn das Thema Wasserversorgung nicht so ernst wäre, könnte dieser Hinweis auf weiblichen Wassermangel direkt amüsieren: 'Da Wasserholen in Afrika traditionell Frauensache ist, bedeutet dies, dass Millionen Frauen und Mädchen täglich 6 Kilometer und mehr zurücklegen müssen, um Wasser für ihre Familien heranzuschaffen.'
Offensichtlich haben die Damen in Afrika also durchaus Zugang zu frischem Wasser, 'Brot für die Welt' und Konsorten sähen es nur lieber, wenn Männer ihnen das Wasser heranschaffen und WCs bauen würden.

Freitag, 15. Juli 2011

Busse und Supermarktschlangen für Frauen - frauenfeindlich

'JERUSALEM taz | Ganz unter sich blieb das starke Geschlecht letzte Woche bei einer Wirtschaftskonferenz in Jerusalems Nationalhallen. Die in Europa und den USA erscheinende orthodoxe Tageszeitung des Thora-Judentums, Hamodia, richtete den Kongress aus, bei dem Frauen nicht erwünscht waren. Nach der Einführung von separaten Buslinien für Männer und Frauen und selbst Supermarktkassen nur für die frommen Bärtigen haben sich die Frauenfeinde ungehindert auf den Weg auch in öffentliche Einrichtungen gemacht ...'

Normalerweise hält die taz konsequent Frauen für das starke Geschlecht (das natürlich dennoch allzeit der Förderung bedarf) - in diesem Fall jedoch sind Männer gemeint.
Normalerweise hält die taz separate Bibliotheken, Strände, Badetage, Bahnabteile, Schachligen, Quotenjobs und dergleichen mehr speziell für Frauen keinesfalls für einen Beleg von Frauenfeindlichkeit, im Gegenteil. Was genau mag die taz nun bewegen, nach Geschlechtern getrennte Buslinien und Supermarktschlangen als Werk von Frauenfeinden, noch dazu von 'frommen Bärtigen', zu brandmarken? Ist es nur der Neid, dass kein Frauenministerium den genialen Gedanken der Geschlechtertrennung in Bus und Supermarkt ersonnen hat?

Samstag, 2. Juli 2011

Belgien verordnet sich eine gesetzliche Frauenquote

'Belgien bekommt vom kommenden Jahr an eine Frauenquote für börsennotierte Unternehmen. Mindestens 30 Prozent der Vorstandsposten sollen von Frauen besetzt sein ... Die Quote gilt auch für Staatsbetriebe wie Belgacom und Bpost. Um sie zu erreichen, soll jeder freiwerdende Posten nun mit einer Frau besetzt werden, bis die 30 Prozent erreicht sind ... Belgiens Poltiker haben sich Norwegen zum Vorbild genommen. Dort liegt die vorgeschriebene Frauenquote schon länger bei 40 Prozent.' (Süddeutsche)

In welcher Weise, möchte man da fragen, unterscheidet sich eigentlich die Frauenquote von einer Weissen-Quote? Und warum, möchte man auch gern wissen, gibt es keine Frauenquote für besonders gefährliche Jobs? Und wie lange, könnte man sich sorgen, wollen sich Männer ihre Diskriminierung noch gewaltlos gefallen lassen?

Gendermainstreaming, also die feministische Leugnung jeglicher Geschlechtsunterschiede, ist erklärtes Staatsziel in ganz Europa. Weshalb nur, wundert man sich da, ist plötzlich bei der Verteilung von Spitzenjobs - und nur bei diesen - das Geschlecht so wichtig? Warum nicht die Hautfarbe? Oder die Haarfarbe? Oder die Religionszugehörigkeit? Die sexuellen Vorlieben?